102 in vierter Anfinge erschienen» München, 1861. Ferner K. Klunzinger, Ur ­ kundliche Geschichte der vorm. Cisterzienserablei Maulbronn, Stuttgart, 1854. Wegweiser durch das Kloster Maulbronn, von I. u. P. Hsrtmann, Stutt ­ gart 1864, zweite Aust. 1875. Beschreibung des Oberamts Maulbronn, herausgegeben vom K. statistischen Land es amt, Stuttgart 1870. Außerdem wurde Maulbronn vielfach besprochen in den Kunstgeschichten Schnaase's, Otte's, Kugler's, Lübke's, von letzterem noch besonders in Fahrt durch Süddeutschland, deutsches Kunstblatt, 1855, in H. Leibnitz, die Organisation der Gewölbe im christlichen Kirchenbau, Leipzig, T. O. Weigel, 1855, W. Lotz, die Kunsttopographie Deutschlands, B. II., Castei, 1863, K. Dohme, die Kirchen des Cisterzienserordens in Deutschland während des Mittelalters, Leipzig, Seemann, 1869. — Abbildungen in Kallenbach'« Atlas zur Geschichte der deutschen Baukunst, München, 1847, ferner in Kallenbach u. J. Schmitt, die christliche Kirchenbaukunst des Abendlandes von ihren Anfängen bis zur vollen Durchbildung des Spitzbogenstgls (1850), E. Förster, Denkmäler der Deutschen Baukunst, B. VII. (1861) und (von Essenwein) in Mittheilungen der K. K. Cen ­ tralrommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, IV. Jahr ­ gang, Wien 1861, und endlich in den Jahresheften des württemb. Alterthumsver- eins, H. VIII., Ausnahme des Abisstuhls von C. Beisbarth. Zur Vergleichung: Die Cisterzienser-Ablei Vebenhausen, bearbeitet von Dr. Eduard Paulus unter Mitwirkung von Professor Dr. Heinrich Leibnitz in Tübingen und Forstrath Dr. F. A. Tscherning in Bebenhausen. Herausgegeben vom Würltembrrgischen Alterthumsverein. Mit 20 Tafeln in Stein-, Licht- und Farbendruck und 225 Holzschnitten nach Aufnahmen und Zeichnungen von Engen Macholdt, unter Mitwirkung von Max Vach, A. Beyer, Ernst von Hayn, Heinr. Leibnitz, Georg Losen, Robert Stieler, A. Wolff. — Stuttgart, Paul Reff. 1886. Schlußwort. Werfeu wir noch, vor dem Scheiden, einen Blick über da« Kloster hin; klar und bestimmt, ja in diesem engen Rahmen säst erschöpfend, zeigt es uns die Ent ­ wicklung, das Wachsen, Blühen und Ausblühen der Baukunst des Mittelalters. — Eine stattliche Reihe genannter und ungenannter Meister setzen ihr Bestes ein; vom halbmythischen Meister Hermannus (nach 1150) bis hinab zu Hans Remer von Schmie (1550). Vierhundert Jahre lang haben hier, fern von der friedlosen Welt, gottergebene Männer in tiefer, oft über ein Leben ausgedehnter Mutze ge ­ baut, gemeitzell und gemalt, — so das; es kein Wunder, wenn wir im Einzelnen die Fülle des Srhenswürdigen nie ganz bewältigen, bei jedem Besuch, offen am Weg liegend oder dämmrig versteckt, wieder neue Schönheiten stnden. Wir sehen die starren rechikantigen Massen der noch ungetrübten romanischen Baukunst, die flüssige, schwungvoll bewegte Formenwelk des Uebergangs, entstanden durch plötzlich aus der Fremde (Frankreich) herüberdringenden Hauch, der die