108 und gebraucht werden) zugehen will, ist gleich zur rechten Hand iu dem eck selbiger wandt eiu fulciment des gewölbs, so in zivay von einander abgewendete theil underschaidrn, gleichsam beede rckmauren zusamen süegeudt und zumahl das ge ­ willt' sustinierend. An dem nächsten doch wegen des schatleus etwas dunckelern vrt ist iu dein stachen gründ des gewölbs gemahlt ein narr, so auf ayern iu einem korb sie auszubrüetten sitzet, heit ein häfeliu in der handt. Uf den: andern theil gleich darail mehr dein liecht zu ist gemahlt ein gans, trägt an dem Kragen Hangende zwuo fläscheir, steht iu weiberstiseln iu rinrin Kübel niit küelwasser. Ander dem Kübel ligt eiir gläseriner ängster wie eiir gans formiert. Rf einem hohem halb handvölligen ungefährlich halbmäßigen Weinglas, darauf ein zedel, darinnen musicalifche Notar. Darunder stehen sechs buchstaben anstatt des texts, nämlich A. V. R. L. W. H., wvlche ich also vermutlich nicht unrecht interpretiert: All, Voll, Keiner, Lehr, Wein, Her. Die erst figur ist also hieher abgezaichnel. Der irarr so ayer ausbrüetket. Die andere figur ist also die mit zivuo fläschen beladene gans. 2) Nach F. Wo ne „Die bildenden Künste im Großherzogthum Baden." Band XVIII, Heft 6, int Selbstverlag des Verfassers, 1889, S. 432 ff. waren auf dem' 1444—1447 gefertigten Allerheiligen-Altar, der wahrscheinlich iin südlichen Vuer- schiffe stand, folgende Heilige dargestellt, bei geöffnetem Schrein: Innere Seite des Flügels auf der Evangrlienfrilr. Wikkrlbild Christus Cruzifixus. Innere Seite des Flügels auf der Epistelfeite hll. Elisabeth. O l l i l i a. Agatha. hll. Wartha. Brigitta. Ursula. hll. Christo ­ ph o r u s. Vitus. B a f i l i d e s. Julians. Barbara. Dorothea. Anastasia. Theodosia? Katharinas?) Katharina. Barbara. Clara, fehlen 6 Wamrn. Cyriakus. M a b o r. Wenzel. Nereus. Achilleus. N a; a r i u s. S i ni o n. hll. Agathon ? (10. Januar). Johannes, nicht der Apostel. Nikolaus v.Myra. Paulus, Märtyrer. Clemens, fehlen wahrscheinlich drei Namen, wovon vielleicht einer Thevphilus lautete. (Alnensis.) Pankratius. Juda«, nicht der Apostel. 3) Nach gütiger Mittheilung des Herrn Oberamtsrichters H uff schm id in Gernsbach i/Murgthal befindet sich von Abt Johann II. von Gelnhausen (s. S. 87) auch ein Grabstein im Kloster Eberbach im Rheingau. Vergl. dessen Inschrift in Roth, Bootes rer. Rassoic. III. 267.