31 l! dogne bei Cubzac, Fig. 26, 27 und über den Ohio bei Wheeling, Fig. 6—7, s. Abscbn. I, S. 2—3. c. Bandeisenbrücken. Den Text der hierher gehörigen Brücke über die Seine bei Suresnes, Fig. 22 bis 35, s. Abschn. I, S. 3. B. Versteifte Hängbrücken, a. Aufgehängte Fachwerkbrücken. Die kurze Beschreibung der Strassenbrücke über den Niagara, s. Fig. 56—59, und Aquaductbrücke des Penn ­ sylvaniacanals über den Alleghani bei Pittsburg, Fig. 37, 38, s. Abschn. I, S. 14. b. Drahtbrücken mit Diagonaldrähten. In Betreff der hierher gehörigen Strassenbrücke über den Ohio bei Cincinnati, s. Fig. 36, und Eisenbahn- Strassenbrücke über den East River zwischen New-York und Brooklyn, s. Fig. 60—63, vgl. Abschn. I, S. 4. c. Hängbrücken mit versteiften Tragketten. Bezügl. der hierher gehörigen Eisenbahnbrücke über den Donaucanal in Wien, s. Fig. 50—58, vgl. Abschn. I. S. 4. d. Hängbrücken mit versteiften Tragwänden. Wegen der hierher gehörigen Lambethbrücke über die Themse in London, s. Fig. 39—49, und Charnier- hängebrücke „Eiserner Steg“ über den Main zwischen Frankfurt und Sachsenhausen, s. Fig. 54, 55, vgl. Abschn. I und IV nebst Taf. H. Tat. II. Versteifte Charnierhängbrücke. „Eiserner Steg“ über den Main zwischen Frankfurt und Sachsenhausen. Von dieser auf Tafel 1 in Auf- und Grundriss über ­ sichtlich dargestellten Brücke ist in Fig. 1 und 2 ein Theil des Auf- und Grundrisses und in Fig. 8 ein Querschnitt in grösserem Massstabe wiedergegeben, während Fig. 3— 7 die schmiedeisernen Pfeileraufsätze, die übrigen Figuren die Details der einzelnen Constructionstheile, insbesondere der Tragwände, der Brückenbahn, der Pfeiler und Schei- telcharniere, der Auflagerungen und Verankerungen ent ­ halten. Der auf S. 5 enthaltenen allgemeinen Beschreibung ist zunächst hinzuzufügen, dass die statische Berechnung auf Grund einer Verkehrsbelastung des qm von rund 1050 kg (75 ff a. d. □' pr.) durchgeführt und hiernach die Anordnung der Querschnitte festgestellt wurde. Die Tragwände besteben aus vier ähnlichen, mit ­ telst einseitig geneigter Diagonalen und je 2,75 m von ein ­ ander entfernter Vertikalen steif construirter Abtheilungen mit kreisförmiger, nahezu parabolischer oberer und ge ­ rader unterer Gurtung, welche über den beiden, 2,85 m breiten steinernen Strompfeilern auf jenen 6,34 m hohen schmiedeisernen Pfeileraufsätzen an gemeinschaftlichen, auf Rollenstühlen horizontal verschieblichen Charnierbolzen aufgehangen und in der Brückenmitte durch ein Sclieitel- charnier beweglich verbunden sind. An den Landpfeilern ruhen sie auf festen gusseisernen Schiebeplatten, von wo deren Gurten in gebrochener, nur an den Ecken abgerundeter Linie über je zwei gusseiserne Böcke geführt und dann in lothrechter Richtung durch schmiedeiserne Splinte und doppelte Spannkeile mit wagrechten, in zugänglichen Kammern angebrachten, gusseisernen Wur ­ zelplatten verankert sind. Die von schmiedeisernen Geländern begrenzte, im Lichten derselben 3,98 m breite, von den beiden Ufern nach ihrer Mitte um 28,5 cm stei ­ gende Fussgängerbahn besteht, wie Fig. 8 zeigt, aus 4,74 starken, behufs der seitlichen Wasserableitung leicht gebogenen, kiefernen Querbohlen, die auf 8 kiefernen Streck ­ bäumen ruhen. Letztere werden von je 2,75 m entfernten, im Querschnitt Iförmigen, walzeisernen Querträgern unter ­ stützt, welche an die unten geraden Gurtungen der Haupt ­ träger mittelst doppelter Winkeleisen und Niete ange ­ schlossen sind. Die Windversteifung ist durch den in Fig. 2 und 10 dargestellten zweifachen, in dem Scheitel unterbrochenen Horizontalverband bewirkt, dessen Diago ­ nalen aus Winkeleisen bestehen, welche mittelst schmied ­ eiserner Anschlussplatten an die Ecken und Mitten der Querträger angenietet sind. Der Obergurt besitzt, wie die Figuren 8 und 13 zeigen, einen umgekehrt U-förmi ­ gen Querschnitt mit einer 42,69 cm breiten, aus überein ­ anderliegenden, schmiedeisernen Platten zusammengesetzten, oberen Kopfplatte, dem eigentlichen Zugbande und zwei, durch je zwei Winkeleisen mit diesem vernieteten Vertical- platten. Der Untergurt hat einen, in Fig. 8,11,12 und 13 dargestellten, rechteckigen Querschnitt, welcher aus vier Winkeleisen mit zwei vertikalen — zunehmenden An ­ spruchnahmen entsprechend aus Gitterwerk und aus Blech ­ platten hergestellten — Wandungen besteht, während dessen wagrechte Seiten aus Gitterwerk gebildet sind. Die in den Figuren 8 und 9 dargestellten Vertikalen und Diago ­ nalen sind, wie die in bezw. Fig. 11a, 12 a und 11b, 12 b enthaltenen Querschnitte zeigen, aus je vier Winkel ­ eisen mit einfachem Gitterwerk hergestellt und jene von innen, diese von aussen gegen die zwischen die Vertikal ­ wände der Gurten eingeschalteten Knotenbleche genietet. Die Pfeil er aufsätze haben die Anordnung von Thoren, deren schmiedeiserne Ständer aus lothrechten, rechteckigen, durch eine Scheidewand getrennten, hohlen Prismen und je zwei angeschlossenen, äusseren Strebe ­ wänden, s. Fig. 8—7, bestehen; auf gusseisernen, wie Fig. 5 zeigt, im Querschnitt U-förmigen Unterlagsplatten ruhen und oben ein wagrecht liegendes, vierseitiges Hohl ­ prisma aus Schmiedeisen tragen, worauf die gusseisernen Unterlagplatten für die Rollstühle der Pfeilercharniere ruhen. Jene Vertikalprismen sind aus Winkeleisen, unten und oben aus Eisenblech, mitten aus Gitterwerk gebildet, wäh ­ rend die oben auslaufenden Strebewände gleichfalls aus Gitterwerk bestehen und einen Fuss aus Eisenblech be ­ sitzen. Die Horizontalprismen bestehen aus je zwei, oben durch Gitterwerk verbundenen, im Querschnitt Iförmigen Blechbalken, welche durch paralleltrapezförmige, mit Win ­ keleisen gesäumte Versteifungsbleche mittelst doppelter Winkeleisen an die Ständer angeschlossen sind. Die in Fig. 14,15 detaillirt dargestellten Pfeilercharniere be ­ stehen aus je einem, 16,59 cm durchmessenden, schmied ­ eisernen Bolzen, welcher in dem ausgedrehten, oben durch einen gusseisernen Halbcylinder geschlossenen Lager des gusseisernen Rollstuhls ruht und die aus vertikalen, ver ­ schränkt in einander greifenden Blechplatten gebildeten, durchbohrten Enden des Obergurts aufnimmt. Jeder Roll ­ stuhl ruht auf fünf, in der Mitte — zur Vermeidung seit ­ licher Verschiebung — mit vorstehenden Scheiben versehenen, unter sich durch einen Rahmen verbundenen Walzen, welche sich auf der oben erwähnten, mit einer jenen Rippen entsprechenden Nuth versehenen gusseisernen Un ­ terlagsplatte drehen. Die beiden, in Fig. 18—22 detaillirt dargestellten Scheitelcharniere bestehen aus je einem schmiedeisernen Bolzen von gleichem Durchmesser, welcher die gleichfalls in vertikale, verschränkt ineinander grei ­ fende, durchbohrte Bleche endigenden Obergurte der beiden Trägerhälften aufnimmt, während die Untergurten ausser Verbindung stehn. Die zum Zwecke der Umfassung der Charnierbolzen erforderliche Umsetzung der wagrechten in vertikale Gurtplatten zu beiden Seiten der Kämpfer ­ und Scheitelcharniere ist bezw. in Fig. 15, 16 und in Fig. 18, 20, 21, 22 dargestellt und durch eine allmählige Abnahme der ersteren bewirkt, welche zwischen die letz ­ teren eintreten und daselbst — zur Wiederherstellung des verlorenen Querschnitts — durch seitlich, oben und unten angebolzte Flach- und Winkeleisen verstärkt sind, während die Verbindung der wagrechten und lothrechten Platten durch vier, innen angebrachte Winkeleisen hergestellt ist. Die Befestigung dieser Plattenlagen, welche wegen deren bedeutender Dicke sowie wegen des in der Nähe der Char ­ nierbolzen beschränkten Innenraumes der Gurtungen nicht durch Niete bewirkt werden konnte, erfolgte unter An ­ wendung konischer Bolzen mit etwa ^ Verjüngung ohne Kopf, die mittelst ihrer Muttern in den konisch ausgebohrten Bolzenlöchern der zu verbindenden Platten fest angezogen wurden. Die unteren Gurtungen ruhen auf gusseisernen, in die Land- und Strompfeiler eingelassenen Schiebe-