4 2) Besitz eines Zeugnisses über sittlich gute Aufführung; 3) Besitz der erforderlichen Vorkenntnisse; 4) Bei Minderjährigen Nachweis der elterlichen oder vormund ­ schaftlichen Einwilligung zum Eintritt in die Anstalt. Diejenigen, welche als ordentliche Schüler in die mathe ­ matische Abtheilung oder in die Handelsklasse aufgenommen zu werden wünschen, haben eine förmliche Aufnahme-Prüfung zu erstehen, wobei an Vorkenntnissen verlangt wird I) zum Eintritt in die erste Klaffe der mathematischen Abtheilung: a) Algebra bis zu den Gleichungen zweiten Grads einschließ ­ lich; Uebung im Gebrauch der Logarithmen. b) Geometrie und Stereometrie. c) Hauptsätze der ebenen Trigonometrie. 6) Vertrautheit mitder Formenlehre der französischen Sprache, richtige Uebersetzung eines nicht zu schweren Themas aus dem Deutschen in's Französische. 6) Uebung im deutschen Styl, zu erweisen an einem Aufsatz über ein gegebenes Thema. f) Bekanntschaft mit den Hauptperioden und den Hauptbe ­ gebenheiten der Geschichte. g) Kenntniß der Grundzüge der mathematischen, physischen und politischen Geographie. h) Uebung im geometrischen (Linear-) und Freihandzeichnen. II) Zum Eintritt in die Handelsklasse: a) Uebungen im Zahlenrechnen (einschließlich der Decimal- brüche) unter besonderer Berücksichtigung kaufmännischer Berechnungen. b) Vertrautheit mit der Formenlehre der französischen Sprache, richtige Uebersetzung eines nicht zu schweren Thema's aus dem Deutschen in's Französische. o) Uebung im deutschen Styl, zu erweisen an einem Aufsatz über ein gegebenes Thema. 6) Bekanntschaft mit den Hauptperioden und den Hanpt- begebenheiten der Geschichte. e) Kenntniß der Grundzüge der mathematischen, physischen und politischen Geographie. Diese Aufnahmsprüfung beginnt am 3. Oktober Morgens 8 Uhr. Solche, welche blos als außerordentliche Schüler zuge ­ lassen werden wollen, haben, unter Angabe ihres Bildungsgangs, wenigstens diejenigen Vorkenntnisse nachzuweisen, ohne welche sie den Unterricht in den fraglichen einzelnen Unterrichtsfächern nicht mit Nutzen besuchen könnten. Liegen diese Unterrichtsfächer in der ersten Klasse, so ist der verlangte Nachweis in der Regel durch Theilnahme an der Aufnahmsprüfung in den betreffenden Fächern zu liefern. Bei der Anmeldung zum Eintritt sollen von Solchen, welche im vorangegangenen Schuljahr eine anderweitige Lehranstalt be ­ sucht haben, die Zeugnisse dieser Anstalt über Fleiß und Kenntnisse vorgelegt werden. 2) Mir die technische Wtljeitung. 1) In der Regel das zurückgelegte 18. Lebensjahr. 2) Besitz eines Zeugnisses über sittlich gute Aufführung. 3) Besitz der erforderlichen Vorkenntnisse. 4) Bei Minderjährigen Nachweis der elterlichen und vormund ­ schaftlichen Einwilligung. Diejenigen, welche als ordentliche Schülerin die technische Abtheilung aufgenommen, sowie Diejenigen, welche blos als außerordentliche Schüler bei der Anstalt zugelassen werden wollen, haben unter schriftlicher Angabe ihres Bildungsganges den Nachweis zu liefern, daß sie diejenigen Vorkenntnisse besitzen, ohne welche sie den Unterricht in der betreffenden Fachschule beziehungs ­ weise in den fraglichen einzelnen Unterrichtsfächern nicht mit Nutzen besuchen könnten. Der Besitz dieser Vorkenntnisse wird durch den Vorstand der betreffenden Fachschule constatirt. Unterrichlsgeld. Das Unterrichtsgeld beträgt jährlich a) bei der mathematischen Abtheilung: aa) für ordentliche Schüler 50 fl., bb) für außerordentl. Schüler 1 fl. 30 kr. per Wochenstunde.