40 41 tenden Aufgaben den Studirenden freigelassen. Hingewirkt wird auf eine möglichst vollständige Durcharbeitung der Aufgaben. Anmerkung. In Folge des Übergangs vom 3- zum 3i/ 2 jährigen Studienplan fallen diessmal die Vorträge über Dampfkessel, Wasser ­ räder und damit Zusammenhängendes aus. Für die Studirenden des jetzigen I. und II. Kurses tritt seinerzeit ein halbjähriger Kursus «Maschinenbau IV.“ hinzu. Ausgewählte Kapitel des Maschinenbaues. Im Winter 2 Stunden, privatim: Assistent Geiger. Technische Mechanik. Professor Autenrieth. A. Statik, einschliesslich der Elemente der graphischen Statik. Im Winter 6 Stunden Vortrag und 2 Stunden Übungen; im Sommer 3 Stunden Vortrag und 4 Stunden Übungen. Siehe unter »Ingenieurfächer«. B. Hydraulik. Im Winter 2 Stunden Vortrag. Siehe unter »Ingenieurfächer«. C. Übungen im Gebiete der technischen Mechanik. 2 Stunden. Die Bestimmung der Gegenstände, welche zur Besprechung und Einübung kommen sollen, bleibt besonderer Verabredung mit den Studirenden Vorbehalten. Angenommen wird indessen, dass von der technischen Mechanik zum mindesten die Statik schon absolvirt sei. Elasticitätslehre. Im Winter Vortrag 3 Stunden, Übungen 1 Stunde: Professor Bach. Im Anschluss an die technische Mechanik und mit besonderer Berücksichtigung der praktischen Anwendungen. Mechanische Wärmetheorie. Im Winter 4 Stunden: Professor Dr. Weyrauch. Entwicklung der Ansichten über das Wesen der Wärme vom Alterthum bis zur Gegenwart. — Mechanisches Wärmeäquivalent. Princip von der Erhaltung der lebendigen Kraft. Die Erhaltung der Energie. A Allgemeine Theorie. Verwendung der Wärme. Hauptglei ­ chungen und Specialfälle. Umkehrbare Kreisprocesse. Hypo ­ these der Temperatur. Über thermodynamische Maschinen. Ge ­ wichts- und Eaumcapacitäten. Nicht umkehrbare Zustandsänder ­ ungen. Permanente Gase. Zustandsgleichung. Allgemeine Beziehun ­ gen. Absoluter Nullpunkt. Umkehrbare und nicht umkehrbare Zustandsänderungen unter vorgeschriebenen Bedingungen. Theorie der Heissluftmaschinen und Gasmaschinen. Gesättigte Dämpfe. Empirische Ausgangspunkte. Wärme ­ verbrauch. Allgemeine und specielle Gleichungen für umkehrbare und nicht umkehrbare Zustandsänderungen. Giffard’scher In- jector. Über die vollkommene und die wirkliche Maschine mit gesättigtem Dampf. Überhitzte Dämpfe. Verschiedene Zustandsgleichungen. Haupt ­ gleichungen. Zustandsänderungen nach bestimmten Druckcur- ven. Mischungen. Vortheil der Überhitzung. Über die voll ­ kommene und die wirkliche Maschine mit überhitztem Dampf. Flüssige und starre Körper. Druck- und Volumenänderun ­ gen. Specifische Wärme. Zustandsänderung nach der adiaba ­ tischen Curve. Änderung des Aggregatzustandes. Vorkenntnisse; höhere Analysis. Aerostatik und Aerodynamik. Im Sommer 2 Stunden: Professor Dr. Weyrauch. Molecülartheorie. Constitution der Materie. Gastheorie. Ableitung des Mariotte-Gay-Lussac’schen Gesetzes aus der letz ­ teren. Weitere Schlüsse. Aerostatik. Grundgleichungen und Specialfälle. Anwendungen. Gewicht und Druck der atmosphärischen Luft. Barometrisches Höhenmessen. Auftrieb. Wahres Gewicht. Luftballons. Ausfluss der Gase und Dämpfe aus Gefässmündüngen. Si ­ cherheitsventile. Bewegung der Gase und Dämpfe in Röhren.