36 Repetitorium der anorganischen Chemie. 2 Stunden, privatim: Dr Kauffmann. Chemisch-pharmazeutisches Prahtihum. 4 Stunden, priv : Dr. Seel. Unterweisung in der Ausführung der schwierigeren Prü ­ fungsmethoden des neuen Arzneibuchs und der wichtigsten phar ­ mazeutisch-chemischen Reaktionen und Untersuchungen. Ausgewählte Kapitel der pharmazeutischen Chemie. 2 Stunden, priv.: Dr. Seel. Im Winter: Konstitution der neueren Arzneimittel. Chemische Bestandteile der offizineilen Drogen. Repetition der schwierigeren Kapitel der pharmazeutischen Chemie. Im Sommer: Erklärung der Untersuchungsmethoden des neuen Arzneibuches, verbunden mit Repetition der pharmazeu ­ tischen Chemie. Gewinnung, Untersuchung und Beurteilung der wich ­ tigsten Nalirungs- und Genussmittel. 1 Stunde, öffentlich: Dr. Seel, Chemie der Nahrungsmittel, Genussmittel und Gebrauchsgegenstände. 2 Stunden: Kenntnisse in der Chemie werden vorausgesetzt. In dem Yortrag werden besprochen: Die Gewinnung, Zu ­ sammensetzung und die Eigenschaften der wichtigsten Nahrungs ­ und Genussmittel, deren Wertbestimmung, Verunreinigungen und Verfälschungen, Untersuchungsmethoden unter besonderer Berücksichtigung der neueren Litteratur. Im Winter: Allgemeines. Animalische Nahrungsmittel. Im Sommer: Vegetabilische Nahrungsmittel. Allgemeine Gebrauchsgegenstände. 37 Physiologisch-chemische Analyse. 2 Stunden, privatim: Hofrat Dr. Spin dl er. Im Winter: Harnanalyse. Im Sommer: Untersuchung von Magensaft, Blut u. s. w. Massanalyse. Im Winter 1 Stunde, privatim: Professor Dr. Philip. Technische und Handels-Analysen organischer Produkte. Im Sommer 1 Stunde, privatim: Professor Dr. Philip. Technische Chemie. 2 Stunden mit Exkursionen: Professor Dr. Häussermann. Chemische Grossindustrie. Kalisalze. Düngerfabrikation. Explosivstoffe. Fettindustrie. Zucker- und Spiritusfabrikation. Chemische Technologie der Brenn- und Leuchtstoffe. Im Winter 2 Stunden: Professor Dr. Häussermann. Brennmaterialien einschliesslich Wärme- und Kälteerzeugung. Wasserreinigung. Produkte der trockenen Destillation. Im Anschluss an den Vortrag ist den Studierenden Gelegenheit zu Übungen in der Untersuchung von Heizgasen u. s. w. geboten. Chemische Technologie der Baumaterialien. Im Sommer 1 Stunde: Professor Dr. Häussermann. Mörtelmaterialien, Produkte der keramischen Industrie, Holz ­ konservierung. Farbenchemie. Im Winter 3 Stunden: Professor Dr. Häussermann. Metallurgie (mit Ausschluss der Eisenhüttenkunde). Im Sommer 1 Stunde: Professor Dr. Häussermann. Wird jedes 2. Jahr vorgetragen, so im Sommer 1903.