46 Die physikalischen Eigenschaften der Faserstoffgebilde (Gespinste, Gewebe und Papier) und die Mittel zu ihrer Prüfung. Im Sommer 1 Stunde, öffentlich: Privatdozent Professor Johannsen. Arbeiterschutz. Im Winter 2 Stunden: Gewerbeinspektor Hardegg. Wasserbau für Maschineningenieure. Im Winter 2 Stunden Vortrag und 1 Stunde Übungen: Professor Dr. Lueger. Stauanlagen, feste und bewegliche Wehre, Fabrikkanäle. Wasserversorgung: Gewinnung, Zuleitung und Verteilung des Wassers. Baukonstruktionslehre für Mascliinen-Ingenieure s. unter »Architekturfächer«. 4. Bau-Ingenieurfächer. Praktische Geometrie und Technische Mechanik s. unter »Mathematik und Mechanik«. Graphische Statik der Brückenkonstruktionen. Im Winter 2 Stunden Vortrag und 2 Stunden Übungen, anschliessend an technische Mechanik: Professor Oberbaurat Autenrieth. Analytische Theorie der Ingenienrkonstruktionen. 4 Stunden Vortrag und 4 Stunden Übungen: Professor Dr. v. Weyrauch. Äussere und innere Kräfte. Art, System und Form der Träger. Statische Bestimmtheit und Stabilität. Balkenträger und Bogenträger. Influenzlinien. Berechnungsmethoden bei fester und bewegter Last. Winddruck und sonstige Einwirkungen. Auf ­ lagervorrichtungen. Ebene und räumliche Fachwerke. Balkenfachwerke und Bogenfachwerke mit geometrischen und statischen Bedingungen. 47 Horizontale Balkenträger. Einfache und kontinuierliche Träger. Hängebrücken. Versteifungskonstruktionen. Elastische Bogen ­ träger. Statisch unbestimmte Fachwerke. Formänderungen. Verschiebungsarbeit: Nebenspannungen. Eiserne Pfeiler u. Kuppeln. Bauzeichnen. Im Sommer 4 Stunden, gleichzeitig mit den Übungen I zur Bauformenlehre für Ingenieure: Darstellen von Gebilden aus dem Hochbau- und Bauingenieur ­ fach nach Vorlagen, um den Abiturienten der humanistischen Gymnasien Gelegenheit zu weiterer Ausbildung im technischen Zeichnen zu geben. Bauformenlehre für Ingenieure. I. Kura: im Winter 2 Stunden Übungen, im Sommer 2 Stunden Vortrag und 4 Stunden Übungen; II. Kure: im Winter 2 Stunden Übungen. Gedrängte Besprechung und Darstellung der Formen, welche zum architektonischen Schmuck der Hochbauwerke in Stein und Holz beigezogen werden, mit Ausschluss der monumentalen Architektur. Hochbaukonstrnktionen für Ingenieure. Professor Göller. I. Kurs: im Sommer 2 Stunden Vortrag. II. Kurs: im Winter 4 Stunden Vortrag, 4 Stunden Übungen; im Sommer 2 Stunden Vortrag, 5 Stunden Übungen, ni. Kurs: im Winter 3 Stunden Übungen. Mauerwerke. Gewölbe. Treppen in Stein. Kamine. — Wände. Balkenlagen, Dachkonstruktionen in Holz. Verbretterungen. — Dachrinnen, Dacheindeckungen. — Fenster und Thüren. Treppen in Holz. — Verputzarbeiten; Plattenböden und Estriche. — Das Eisen als Stütze und Träger. Dachkonstruktionen in Eisen. Das Eisen bei Wandkonstruktionen und Treppen.