27 Schattenkonstruktionen und Perspektive für Maschinen ­ ingenieure siehe unter »Maschineningenieurfächer«. Einleitung in die mathematische Theorie der Elastizität, mit besonderer Bücksicht auf die Bedürfnisse der Lehramtskandidaten. Im Sommer 2 Stunden: Professor Dr. v. Weyrauch. Technische Mechanik. Professor Oberbaurat v. Autenrieth. Im Winter 6 Stunden Vortrag und 2 Stunden Übungen; im Sommer 6 Stunden Vortrag und G Stunden Übungen. A. Statik, einschliesslich der Elemente der graphischen Statik. 1. Allgemeine Statik fester Körper. 2. Festigkeitslehre. 3. Theorie des Erddrucks und Berechnung von Futter ­ mauern und Gewölben. B. Dynamik. 0. Hydraulik. Der Yortrag über »A. Statik« wird im Wintersemester erledigt. Plan- und Geländezeichueu. Im Winter 4 Stunden: Assistent Obergeometer Heer mit Assistent Fischer. Ausarbeitung der geodätischen Aufnahmen der Studierenden der Bauingenieurabteilung. Im Winter 2 Stunden: Professor Dr. Hammer. Zum Teil rechnerische Lbungen mit Zugrundlegung der Messungen des vergangenen Sommersemesters, zum Teil Aufträgen der Aufnahmen. Praktische Geometrie. Vortrag I (für sämtliche Abteilungen). Im Winter 3 Stunden Vortrag und 10 Stunden Übungen: Professor Dr. Hammer, in den Übungen mit Unterstützung der Assistenten Obergeometer Heer und Fischer. Von den Übungen sind 4 Stunden für Bauingenieure (in 2 Abteilungen je 2 Std.) und 6 Stunden für Maschineningenieure und Architekten (in 3 Abteilungen je 2 Std.) bestimmt. 1. Lagemessungen. Instrumente zum Abstecken von Geraden und rechten Winkeln. Instrumente zum Längenmessen. Aufnahme und Flächenberechnung von Grundstücken. Flächenteilungen. Flächen ­ berechnung aus Plänen. Planimeter. Einrichtung und Rektifikation des Theodolits. Messen von Horizontalwinkeln. Überblick über eine Landesvermessung. Zugmessung. Kleintriangulierung. Einfache Achs- aussteckungen. 2. Höhenmessungen. Nivellierinstrumente und die Arbeiten mit ihnen. Die Übungen, von denen an jeden Teilnehmer im Laufe des Winter ­ semesters 16—18 (zweistündige) kommen, bilden die spezielle Vorbe ­ reitung für die geodätischen Übungen im Sommer. Vortrag II (zunächst für Bauingenieure). Im Sommer 5 Stunden: Professor Dr. Hammer. 1. Lagemessungen. Einfluss der Achsenfehler des Theodolits auf die Horizontalwinkel. Zugmessung und Klein-Triangulierung im trigono ­ metrischen Netz mit Ausgleichung der Anschlussfehler. Achsaussteckungen. 2. Höhenmessungen. Nivellementsarbeiten. Fein-Nivellierung. Messung der Höhenwinkel. Trigonometrische Höhenbestimmung auf grosse Entfernungen (mit Bücksicht auf Erdkrümmung und Befraktion) und auf kleine Entfernungen. Höhenmessung mit dem Aneroid. Her ­ stellung von Höhenkurvenkarten auf Grund eines Lageplans. 3. Taehymetrie. Fadendistanzmesser und Tachymeter. Bussole. Messtisch-Tachymetrie und Theodolit-Tachymetrie. Bussolen-Tachymetrie. Höhenkurvenaufnahmen als Vorarbeiten für Ingenieurbauten und zu topographischen Zwecken. Vortrag II (zunächst für Geodäten). Im Winter 3 Stunden Vortrag und 4 Stunden Übungen: Professor Dr. ing. Hohenner. Von den Übungen kommen 2 Stunden auf Untersuchung der In ­ strumente, 2 Stunden auf geodätische Bechenübungen unter Zugrund ­ legung eigener Messungen der Teilnehmer. Übungen zur praktischen Geometrie. Im Sommer 28 Stunden unter Oberleitung von Prof. Dr. Hammer. I. a) Für Architekten 1 Nachmittag (4 Std.), b) für Maschineninge- nieure (2 Abteilungen), 2 halbe Tage (von je 4 Std.). Professor Dr. ing. Hohenner mit den Assistenten Obergeometer Heer und Fischer. Bedingung der Zulassung für I. a) u. b): Vorausgegangener Besuch des Vortrags I nebst Übungen. I. o) Für Lehramtskandidaten. 1 Nachmittag (3 Std.). Professor Dr. ing. Hohenner. Es werden die wichtigsten geodätischen Messinstrumente besprochen und ihre Prüfung und Berichtigung ausgeführt; ferner werden einfache Aufgaben der praktischen Geometrie sowie der direkten Zeit- und geo ­ graphischen Ortsbestimmung gelöst.