30 31 Anleitung zu zoologisch-wissenschaftlichen Arbeiten. Täglich 2 Stunden: Professor Dr. Häcker. Ornithologisclie und entomologische Exkursionen. Im Sommer wöchentlich 1—2 mal: Professor Dr. Häcker. Allgemeine Hygiene, für Hörer ans allen Abteilungen. Im Winter I Stunde: Professor Dr. Häcker. Yorträge über plastische Anatomie für Architekten. Im Winter nach Yorabrednng: Professor Dr Häcker. Bakteriologie. 2 Stunden Vortrag mit Übungen und Demonstrationen: I. Stadtarzt Dr. Gastpar. Bakteriologischer Kurs für Geübtere. 2 Stunden, priv.: I. Stadtarzt Dr. Gastpar. Arbeiten im bakteriologischen Laboratorium. Täglich, priv.: I. Stadtarzt Dr. Gastpar. Ausgewählte Kapitel aus der Hygiene. Im Winter 1 Stunde, priv.: I. Stadtarzt Dr. Gastpar. Behandelt werden u. a.: Abwasserbeseitigung, Trinkwasserversorgung. Hygiene des Auges mit besonderer Berücksichtigung der für Architekten und Beleuchtungstechniker wichtigen Kapitel. Im Winter 1 Stunde, priv.: Augenarzt Professor Dr. Königshöfer. Hygiene des Verkehrswesens (besonders Eisenbahnhygiene). Im Sommer 1 Stunde, honorarfrei: Privatdozent prakt. Arzt Dr. Bauer. Gewerbehygiene. Im Winter 1—2 Stunden, honorarfrei: Privatdozent prakt. Arzt Dr. Bauer. Erste Hilfeleistung bei Unglücksfallen. Im Winter 1 Stunde: prakt. Arzt Professor Dr. Alb. Zeller. Botanik. 4 Stunden: Professor Dr. Pünfstück. Im Winter: Allgemeine Morphologie, Anatomie und Physiologie. Im Sommer: Spezielle Morphologie und die Grundzüge der Systematik. Spezielle Morphologie und Systematik der Kryptogamen. Im Winter 1 Stunde: Professor Dr. Pünfstück. Pharmazeutische Botanik. Im Sommer 2 Stunden: Professor Dr. Fünfstück. Erläuterung der arzneilich wichtigeren Pflanzenfamilien und der häufigeren Giftpflanzen. Kenntnis der Morphologie und Anatomie der Pflanzen wird vor ­ ausgesetzt. Botanische Exkursionen. Im Sommer 3 Stunden: Professor Dr. Fünfstück. Die Exkursionen finden in der Regel an Samstag-Nachmittagen statt. Botanisch-mikroskopische Übungen. An 2 Vormittagen je 2 Stunden: Professor Dr. Fünfstück. Sie schliessen sich eng an die Vorlesungen über allgemeine Botanik an, setzen also deren vorhergehenden Besuch voraus. Anleitung zu botanisch-wissenschaftliche« Arbeiten. Täglich: Professor Dr. Fünfstück. Pharmakognosie. Im Winter 2 Stunden: Professor Dr. Fünfstück. Zugrunde liegt das Arzneibuch für das Deutsche Reich. Pharmakognostische Übungen. Im Sommer 2 Stunden: Professor Dr. Fünfstück. Mikroskopische Untersuchung der wichtigsten Drogen, ihrer Ver ­ unreinigungen, Verfälschungen und Verwechslungen, unter besonderer Berücksichtigung des gepulverten Zustands. Praktikum für technische Mikroskopie. 3 Stunden: Professor Dr. Fünfstück. Unterweisung im Gebrauch des Mikroskops. Die wichtigsten mikro ­ chemischen Reaktionen und Färbungsmethoden. Stärke, Dextrin und verwandte Präparate. Mehl, nebst Demonstration der häufigsten Ver ­ unreinigungen und Verfälschungen. Die wichtigsten Spinnfasern und Papier, Pfeffer, Zimmt, Kakaopräparate, Futtermehle, Tabak usw.