48 IV. Bauingenieurfächer. Praktische Geometrie und Technische Mechanik s. unter »Mathematik und Mechanik«. Graphische Statik der Brückenkonstruktionen. Im Winter 2 Stunden Vortrag und 2 Stunden Übungen, anschliessend an Technische Mechanik: Reg.-Baumeister Eberhardt. Analytische Theorie der Ingenieurkonstruktionen. 4 Stunden Tortrag und 4 Stunden Übungen: Professor Dr. v. Weyrauch. Äussere und innere Kräfte. Art, System und Form der Träger. Statische Bestimmtheit und Stabilität. Balkenträger und Bogenträger. Einflusslinien. Berechnungsmethoden bei fester und bewegter Last. Winddruck und sonstige Einwirkungen. Auflagervorrichtungen. Ebene und räumliche Fachwerke. Balkenfachwerke und Bogen ­ fachwerke mit geometrischen und statischen Bedingungen. Horizontale Balkenträger. Einfache und kontinuierliche Träger. Elastische Bogen ­ träger. Betoneisenkonstruktionen. Hängebrücken. Versteifungskon ­ struktionen. Formänderungen. Verschiebungsarbeit. Statisch unbe ­ stimmte Konstruktionen im allgemeinen. Nebenspannungen. Eiserne Pfeiler und Kuppeln. Bauzeiclineii. Im Sommer 4 Stunden: Begierungsbaumeister Jung. Darstellen von Gebilden aus dem Hochbau- und Bauingenieurfach nach Vorlagen, um den Abiturienten der humanistischen Gymnasien Gelegenheit zu weiterer Ausbildung im technischen Zeichnen zu geben. Baufornioiilehro für Ingenieure. Im Winter 2 Stunden Übungen, im Sommer 1 Stunde Vortrag und 2 Stunden Übungen, diese Übungen gemeinschaftlich mit Bauzeichneu: Begierungsbaumeister Jung. Gedrängte Besprechung und Darstellung der Formen, welche zum architektonischen Schmuck der Hochbauwerke in Stein und Holz bei ­ gezogen werden, mit Ausschluss der monumentalen Architektur. Grundzüge des Strassen- und Eisenbahnbaues. Im Winter 3 Stunden: Professor Oberbaurat Mörike. Dieser Vortrag hat den Zweck, Angehörigen anderer Abteilungen das für sie Wissenswerte aus dem Strassen- und Eisenbahnbau nach 49 Möglichkeit und mit besonderer Bücksicht auf die Anforderungen der Staats- bzw. Diplomprüfungen für Architekten und Maschineningenieure vorzuführen. Erster Abschnitt: Strassen- und Erdbau. Fuhrwerke. Fahr ­ bahn, Oberbau, Erdbau und Zug der Landstrassen. Trassierungs- und Erdarbeiten. Stadtstrassen. Zweiter Abschnitt: Eisenbahnwesen. Oberbau. Stationen. Be ­ trieb. Trassierung. Tunnelbau. Nebenbahnen. Über Grundzüge des Wasser- und Brückenbaus s. unter III S. 47 und V S. 56. Baukonstruktionslehre für Bauingenieure. Professor Oberbaurat Mörike mit Assistent Hubert. I. Kuris: im Sommer 2 Stunden Tortrag, im Winter 4 Stunden Übungen; II. Kurs: im Winter 4 Stunden Tortrag, im Sommer 5 Stunden Übungen; III. Kurs: im Sommer 2 Stunden Tortrag, im Winter 4 Stunden Übungen. Gründung von Hochbauten. — Mauerwerk aus Stein, Beton und Eisenbeton. Gewölbe. Treppen in Stein. Kamine. — Wände. Balken ­ lagen, Dachkonstruktionen in Holz. Verbretterungen. — Dachrinnen, Dacheindeckungen. — Fenster und Türen. Treppen in Holz. — Ver ­ putzarbeiten; Plattenböden und Estriche. — Das Eisen als Stütze und Träger. — Deckenkonstruktionen in Eisen und Eisenbeton, sowie Dach ­ konstruktionen in Eisen, je mit statischer Berechnung. Das Eisen bei Wandkonstruktionen und Treppen. . Die Übungen I u. II erstrecken sich auf sämtliche Baukonstruktionen mit Ausnahme der Konstruktionen in Eisen; die Übungen III umfassen nur die letztgenannten. — Die Zulassung zu den Übungen ist durch den erfolgreichen Besuch der zugehörigen Vorträge und der Vorträge über Baumaterialienlehre, Techn. Mechanik mit Übungen und der Bau ­ formenlehre mit Übungen bedingt. Eisenbalinhoehbau. Professor Oberbaurat Mörike mit Assistent Hubert. Tortrag: im Winter 2 Stunden. Übungen I: im Sommer 4 Stunden. „ II: im Winter 3 Stunden. Ableitung der Grundrisse der Eisenbahnhochbauten aus den An ­ forderungen des Eisenbahndienstes. Grundsätze für die Gesamtanlage und Konstruktion der Gebäude. In den Übungen Entwürfe. Die Übungen setzen den erfolgreichen Besuch des „Vortrags“ und der Baukonstruktionslehre I—III mit Übungen voraus. 4