52 Wasserbau I. Im Winter 3 Stunden: Professor Dr.-ing. R. Weyrauch. Vorbegriffe. Beschaffenheit und Kreislauf des Wassers. Bewegung des flüssigen Wassers über und unter dem Boden. Verschiedene Er ­ scheinungsformen: Meer, Grundwasser, Quellen, Bäche, Flüsse, Ströme, Teiche, Binnenseen. Wasserstandsbeobachtungen. Abflussmengen und deren Bestimmung durch Rechnung und Messung. Arbeitsleistungen des Wassers in festen und angreifbaren Betten. Profilbestimmungen offener Wasserläufe für bestimmte Zwecke. Wasserwirtschaft. Wasserbau II. Im Sommer 3 Stunden: Professor Dr.-ing. R. Weyrauch. Zweck der Bauten an offenen Wasserläufen und an stehenden Gewässern. Uferdeckungen. Kaimauern, Sohlensicherungen. Korrek ­ tionen. Regulierung und Kanalisierung der Flüsse für Zwecke des Verkehrs. Schiffahrtskanäle, Schleusen, Schiffshebewerke. Hafenanlagen. Erhaltung der Wasserbauten. Stauanlagen. Im Winter 2 Stunden: Professor Dr.-ing. R. Weyrauch. Hydraulische Unterlagen. Zweck der Stauanlagen. Feste Wehre, bewegliche Wehre und Kombinationen. Wasserableitungskanäle. Fisch ­ wege. Wirtschaftliche Betrachtungen. Meliorationswesen. Im Winter 2 Stunden: Professor Dr.-ing. R. Weyrauch. Allgemeines. Bewässerung und Entwässerung nebst den zuge ­ hörigen Berechnungen. Ausnutzung der Hochwasser, Flusswasser, Quellwasser und Schmutzwasser. Aquädukte, Unterführungen, Brücken und Wege. Moorkultur. Wildbachverbauungen. Feldbereinigung. W asserversorgung. Im Sommer 3 Stunden: Professor Dr.-ing. R. Weyrauch. Aufsuchung von Grundwasser und Quellen. Anlagen zur Wasser ­ gewinnung. Zuleitung und Verteilung des Wassers im Versorgungs ­ gebiete. Einzelbestandteile der Wasserleitungen. Projekte, Bauaus ­ führung und Betrieb. . Städtekanalisation. Im Winter 2 Stunden: Professor Dr.-ing. R. Weyrauch. Grösse der Regenflut und der Schmutzwassermenge. Absenkung des Grundwasserspiegels. Verschiedene Ableitungssysteme. Dimensionie ­ 53 rung und Gestaltung der Kanäle. Nebeneinriehtungen in Strecken und Gebäuden. Unterbringung der Schmutzwasser. Übungen im Wasserbau. Im Winter 8, im Sommer 4 Stunden: Professor Dr.-ing. R. Weyrauch. Behandlung von Aufgaben aus den Gebieten des Vortrags durch Zeichnung, Beschreibung und Berechnung. Banmaterialienlehre und Baugeschichte s. unter »Architekturfächer«. Maschinenkunde und Elektrotechnik s. unter »Maschineningenieurfächer«. Eisenhüttenkunde. Im Winter 1 Stunde: Professor Widmaier. V. Architekturfächer. Technische Mechanik. Professor Oberbaurat v. Autenrieth. A. Statik, einschliesslich der Elemente der graphischen Statik. im Winter 6 Stunden Vortrag und 2 Stunden Übungen s. unter „Mathematik und Mechanik"; im Sommer 2 Stunden Übungen. B. Dynamik und Hydraulik. Im Sommer 2 Stunden Vortrag und 1 Stunde Übungen. Baukonstruktiouslehre. Professor Oberbaurat Gebhardt. I. Kurs: 4 Stunden Vortrag und 6 Stunden Übungen (im Winter Konstruktionen in Stein, im Sommer Konstruktionen in Holz). II. Kurs: 2 Stunden Vortrag und 4 Stunden Übungen (im Winter Fortsetzung der Holzkonstruktionen, im Sommer Konstruktionen in Eisen). In drei Abteilungen werden die Wand-, Dach- und Deckenkonstruk ­ tionen, Treppen usw. in Stein, Holz und Eisen behandelt und in Ver ­ bindung damit der innere Ausbau durch Schreiner-, Glaser- und Schlosser ­ arbeiten.