c> II. Einteilung des Studienjahrs. Das Studienjahr umfasst die Zeit vom 1. Oktober bis SO. September. Es besteht aus eiuein Winterhalbjahr und einem Soinaierhalbjahr. Ersteres dauert- vom 1. Oktober bis 14. März, letzteres vom 16. April bis 31. Juli. Die persönlichen Anmeldungen zur Aufnahme in die Hochschule werden entgegengenommen: im Winterhalbjahr vom 9. Oktober au, im Sommerhalbjahr vom 15. April an. Einschreibungen finden für das Winterhalbjahr nach dem 20. November, für das Sommerhalbjahr nach dem 20. Mai nicht mehr statt, wenn nicht triftige Gründe geltend gemacht werden können. Die Vorlesungen beginnen: im Winterhalbjahr am 12. Oktober, im Sommerhalbjahr am 16. April. Ferien finden statt: zu Weihnachten .... vom 24. Dez. bis l >. Januar a am Schlüsse des Winter ­ o halbjahrs vorn 15. März bis 15. April | zu Pfingsten vom 25. Mai bis 1 . Juni 1 Q und am Schlüsse des Studien ­ «J jahrs vom 1. August bis 30. Sept. * III. Aiifnahiiiebestimmiingen. Die Eintretenden werden nacli dem Grade ihrer Vorbildung als ordentliche oder ausserordentliche Studierende aufgenommen. Zu einzelnen Vorlesungen werden auch Hospitanten zugelassen. Eine Aufnahmeprüfung findet nicht statt. Im einzelnen ist folgendes bestimmt: a) Für Studierende. Wer in die Technische Hochschule als Studierender eintreten will, hat sich persönlich bei dem Amtmann zur Aufnahme anzumelden, und zwar regelmässig am Anfang des Semesters innerhalb der für die Einschrei ­ bungen vorgeschriobenen Zeit. Die Aufnahme erfolgt durch den Rektor i Die Bedingungen für die Aufnahme sind: 1. der Nachweis der erforderlichen Vorkenntnisse, 2. ein Zeugnis über sittlich gute Führung, 3. in der Hegel das zurückgeiegte 18. Lebensjahr, 4. bei Minderjährigen der Nachweis der Einwilligung des Inhabers der elterlichen Gewalt oder des Vormunds. Der Nachweis der sittlich guten Führung (ZiiT. 2) ist durch ein Zeugnis der zuletzt besuchten Lehranstalt oder, falls der Eintretende im unmittelbar vorhergehenden Semester eine solche nicht besucht hat, durch ein Zeugnis der Obrigkeit seines letzten Aufenthaltsortes, bei unmittelbar vorangehender Militärzeit durch das militärische Führungs ­ zeugnis, zu erbringen. Ausländer haben überdies einen Pass oder Heimatschein vorzulegen. Zeugnisse in fremder Sprache müssen auf Erfordern in beglaubigter Übersetzung vovgelegt werden. Die vorgelegten Zeugnisse verbieiben bis zum Abgang des Stu ­ dierenden bei dem Rektorat. Von der Aufnahme als Studierende ausgeschlossen sind die im aktiven Dienst stehenden Beamten, Lehrer und Offiziere, sowie die dem Gewerbestand angehörenden Personen. Es steht ihnen jedoch frei, ein ­ zelne Vorlesungen und Übungen nach den für die Hospitanten bestehen ­ den Bestimmungen zu besuchen. Ordentliche Studierende. Der Nachweis der erforderlichen Vorkenntnisse wird von solchen, welche als ordentliche Studierende eintreten wollen, durch das Reifezeugnis einer deutschen Oberrealschiile, eines deutschen Real- oder humanistischen Gymnasiums oder einer diesen Schulen für das tech ­ nische Studium von dem Ministerium gleichgestellten Lehranstalt des Deutschen Reichs *) erbracht. Wer seine Vorbildung im Auslande erhalten hat, kann als ordent ­ licher Studierender aufgenommen werden, wenn er ein Reifezeugnis besitzt, das von dem Ministerium als gleichwertig mit den vorgenannten deutschen Reifezeugnissen anerkannt ist, und das im Lande seiner Aus ­ stellung zum Studium an einer Technischen Hochschule oder an einer Universität als ordentlicher Studierender berechtigt.. Für Ausländer ist weitere Bedingung, dass in ihrem Heimatland Angehörige des Deutschen Reichs mit einem der in Abs. 1 genannten Reifezeugnisse zum Hochschulstudium als ordentliche Studierende zuge ­ lassen werden. *} Bis auf weiteres sind gleichgestellt: die Reifezeugnisse der ehemaligen bayerischen Industrieschulen nnd der Gewerbeakademie in Chemnitz.