8 !> Zur Aufnahme in die Abteilung für Masckineningonieurwoscu ein ­ schliesslich der Elektrotechnik ist überdies in der Regel der Nachweis einer mindestens einjährigen Werks taitsügkeit zu erbringen. Die Studie ­ renden der Klektrotechnik haben jedoch bei der Aufnahme in der Kegel nur eine mindestens halbjährige praktische Tätigkeit nacbzu- wcisen, wogegen das vorgeschriebene zweite Halbjahr praktischer Tätig ­ keit in die Studienzeit fallen kann. Zur Aufnahme als Studierender der Pharmazie wird der Nachweis der erstandenen pharmazeutischen Vorprüfung und der Zurilcklegung eiuer mindestens einjährigen Gehilfenzeit in Apotheken des Deutschen lteiohs verlangt. Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch fiir diejenigen, welche von anderen Hochschulen auf die hiesige Technische Hochschule über- gclieu. Bei einem Übertritt ist ausserdem das Abgangszeugnis von der zuletzt besuchten Hochschule vorzulegen. Unter den hier aufgeführten Bedingungen werden auch reichs- angebörigc weibliche Personen als ordentliche Studierende aufgenommen. Ausserordentliche Studierende. Als ausserordentliche Studierende können diejenigen aufge- noinmen worden, welche Zeugnisse der vorgenannten Art nicht haben, aber sich urkundlich mindestens über den Besitz der Kenntnisse aus- weisen. welche zur wissenschaftlichen Befähigung fiir den einjährig-frei ­ willigen Militärdienst im deutschen Heere erforderlich sind. Sofern der Besitz dieser Kenntnisse nicht durch das Beftihigungszeugnis der be ­ suchten Lehranstalt") nachgcwiesen wird, kann er auf Grund gleich ­ wertiger Zeugnisse durch das Abteiiuugskollegium mit Zustimmung des Rektors festgostollt. werden. Zur Aufnahme in die Abteilung für Masohinoningonieurwesen einschliesslich der Elektrotechnik wird überdies der Nachweis einer längeren, erfolgreichen praktischen Tätigkeit verlangt, wovon min ­ destens ein Jahr auf Arbeiten in der Werkstütte entfallen muss. Keichsangehörige weibliche Personen, die eine deutsche staatliche Dienstprüfung für Hauptlehrerinnen an höheren Mädchen ­ schulen mit Krfolg bestanden haben und die übrigen Bedingungen er ­ füllen, kennen als ausserordentliche Studierende zug< la«sen werden. Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch für diejenigen, welche von anderen Hochschulen auf die hiesige Technische Hochschule über ­ *) Der »Berechtigungsschiin*, der unter Befreiung von der wissenschaft ­ lichen Prüfung crwor'wn ist („ KOastlereinjährige*), ersetzt die*e.« Zeugnis nicht. gehen. Bei einem Übertritt ist ausserdem das Abgangszeugnis von der zuletzt besuchten Hochschule vorzulegem Jeder Studierend« hat in die Abteilung einzutreten, welche auf den Beruf vorbereitet, dem er sich widmen will. Zum Übertritt von einer Abteilung in die andere ist die Genehmi ­ gung des Rektors uinzuholen. Die Wahl der Vorträge steht den Studierenden frei; auch im Besuch der Übungen findet eine Beschränkung nur insoweit statt, als dies durch die Rücksicht auf die Erhal ­ tung eines erfolgreichen Sfcudiengangs geboten ist. Die Studierenden haben in jedem Semester honorarpflichtige Vorlesungen odor Übungen zu belegen. In Beziehung auf die Disziplin sind in den Vorschriften für die Studierenden besondere Bestimmungen getroffen. I») Für Hospitanten. Personen (auch weibliche), welche an einzelnen Vorträgen und Übungen teilzunehmen wünschen, aber nicht als Studierende eintreten können oder wollen, können vom Rektor mit Zustimmung der be ­ teiligten Dozenten als Hospitanten auf jederzeitigen Widerruf zuge ­ lassen werden. Die Zulassung kann von dein Nachweis genügender Vorkenntnissc und genauem Ausweis über die Persönlichkeit abhängig gemacht werden. Dieser Nachweis ist jedenfalls von denjenigen zu führen, welche technische Vorlosungen besuchen wollen, und zwar gilt im allge ­ meinen die Vorschrift, dass die Bewerber, wenn sie nicht zum Bosuch nach Massgabo der Aufnahmebestimmungen für Studierende berechtigt sind, mindestens eine technische Mittelschule mit Erfolg absolviert haben müssen. Ein Fachstudium wird Hospitanten nicht gestattet. ln Beziehung auf die Benützung der Hörsäle ist bestimmt, dass die Studierenden vor den Hospitanten den Vorrang haben. IV. Unterrichtsgeld. nt Für Studierende. Die Neuciutretenden haben eine Aufnahmegebühr zu entrichten; sie beträgt 15 .€ fiir Reichsdeutsche, 20 .« für Reichsausländer. Die Gebühr errrässigt sich auf 10 .« für die Studierenden, die schon an andern deutschen Technischen Hochschulen oder Universitäten imma ­ trikuliert waren, sofern diese Hochschulen den früheren Studierenden dei hiesigen Technischen Hochschule eine ähnliche Ermltssigung gewähren.