6 7 Zur Aufnahme in die Abteilung für Maschineningenieurwesen ein ­ schliesslich der Elektrotechnik ist überdies in der Kegel der Nachweis einer mindestens einjährigen Werkstattätigkeit zu erbringen. Die Studie ­ renden der Elektrotechnik haben jedoch bei der Aufnahme in dor Kegel nur eine mindesten» halbjährige praktische Tätigkeit nachzu ­ weisen, wogegen das vorgeschriebene zweite Halbjahr praktischer Tätig ­ keit in die Studienzeit fallen kann. Zur Aufnahme als Studierender der Pharmazie wird der Nachweis der erstandenen pharmazeutischen Vorprüfung und der Zurücklogung einer mindestens einjährigen Crehilfenzeit in Apotheken des Deutschen Reichs verlangt. Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch für diejenigen, welche von anderen Hochschulen auf die hiesige Technische Hochschule über ­ gehen. Bei einem Übertritt ist ausserdem das Abgangszeugnis von der zuletzt besuchten Hochschule vorzulegen. Unter den hier aufgeführten Bedingungen werden auch roichs- angohörige weibliche Personen als ordentliche Studierende aufgenommen. Ausserordentliche Studierende. Al» ausserordentliche Studierende können diejenigen aufge ­ nommen werden, welche Zeugnisse der vorgenannten Art nicht haben, aber sich urkundlich mindestens über den Besitz der Kenntnisse aus- weisen, welche zur wissenschaftlichen Befähigung für den einjährig-frei ­ willigen Militärdienst im deutschen Heere erforderlich sind. Sofern der Besitz dieser Kenntnisse« nicht durch du» Boiähigungszeugnis der be ­ suchten Lehranstalt“) nachgewiesen wird, kann er auf Grund gleich ­ wertiger Zeugnisse durch das Abteilungskollegium mit Zustimmung des Rektors festgestellt werden. Zur Aufnahme in die Abteilung für Mascbineningenicurwesen einschliesslich der Elektrotechnik wird überdies der Nachweis einer lttngoron, erfolgreichen praktischen Tätigkeit verlangt, wovon min ­ desten» l'/ 2 Jahre auf Arbeiten in der Werkstätte entfallen müssen. Reichsangehörigo weibliche Personen, die eine deutsche staatliche Dienstprüfung für Hauptlehrerinnen an höheren Mädchen ­ schulen mit Erfolg bestanden haben und die übrigen Bedingungen er ­ füllen, können als ausserordentliche Studierende zugelassen werden. Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch für diejenigen, welche von anderen Hochschulen auf die hiesige Technische Hochschule iiber- .. , *), Der .Berechtigungsschein 4 , der unter Befreiung von der Wissenschaft- liehen Prüfung erworben ist (.Künstlereinjihrige“), ersetzt dieses Zeugnis nicht. gehen. Bei einem Übertritt äst ausserdem das Abgangszeugnis von der zuletzt besuchten Hochschule vorzulegon. Jeder Studierende hat in die Abteilung cinzutreten, welche auf den Beruf vorbereitet, dem er sich widmen will. Zum Übertritt von einer Abteilung in die andere ist die Genehmi ­ gung des Rektors einzuholon. Dio Wahl der Vorträge steht den Studierenden frei; auch im Besuch der Übungen findet eine Beschränkung nur insoweit statt, als dies durch die Rücksicht auf die Erhal ­ tung eines erfolgreichen Studiengangs geboten ist. Die Studieronden haben in jedem Halbjahr gebührenpflichtige Vorlesungen oder Übungen zu belegen. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung sind in den .Vorschriften für die Studierenden* besondere Bestimmungen getroffen. I») Für Gasthörer. Personen (auch weibliche), welche an einzelnen Vorträgen und Übungen teilzunehmen wünschen, aber nicht als Studiorendo eintreten können oder wollen, können vom Rektor mit Zustimmung der be ­ teiligten Dozenten als Gasthörer auf jederzeitigen Widerruf zage ­ lassen werden. Die Zulassung kann von dem Nachweis genügender Vorkenntnisse und genauem Ausweis über dio Persönlichkeit abhängig gemacht werden. Dieser Nachweis ist jedenfalls von denjenigen zu führen, welche technische Vorlesungen besuchen wollen, und zwar gilt im allge ­ meinen die Vorschrift, dass die Bewerber, wenn sie nicht zum Besuch nach Massgabo der Aufnahmebestimmungen für Studierende berechtigt sind, mindestens eine technische Mittelschule mit Erfolg zurückgelegt haben müssen. Ein Fachstudium wird Gasthörern nicht gestattet. In Beziehung auf dio Benützung der Hörefile ist bestimmt, dass die Studierenden vor den Gasthörern den Vorrang haben. IV. Unterrichtszeit!, a) Für Studierende. Die Neueintretenden haben eine Aufnahmegebühr zu entrichten; sie beträgt 15 JL für Reichsdeutsche, 20 .0 für Reichsausländer. Dio Gebühr ermfcssigt sich auf 10 .0 für die Studierenden, die schon an andern deutschen Technischen Hochschulen oder Universitäten einge ­ schrieben waren, sofern diese Hochschulen den früheren Studierenden der hiesigen Technischen Hochschule eine ähnlicho Ermässigung gewähren.