38 89 2. Semester (Sommer): 2 Stunden Vortrag, 5 Stundon Übungen. Der Vortrag ist zum Teil unmittelbare Vorbereitung für die Übungen, zum Teil behandelt er die einzelnen Sondergebieto der Bau- konstrnktionen. In den Übungen gemeinsames Durclikonstruieren eines Gebäudes in allen Werkplänen und Einzelheiten. 3. Semester (Winter): 2 Stunden Vortrag, 5 Stunden Übungen. Desgl. wie im 2. Semester. •I. Semester (Sommer): 2 Stunden Vortrag, 7 Stunden Übungen. Der Vortrag behandelt Baukostenberechnung, Baubetrieb, Bau ­ verträge, Bauführung. In den Übungen konstruktives Entwerfen von Gebäuden kleineren Umfangs unter besonderer Berücksichtigung der Einzelheiten in natür ­ licher Größe. 145. Heizung und Lüftung. Im Winter 2 Stunden: Diplomingenieur Wolfer. A. Lüftung. Eigenschaften der Luft. Notwendigkeit, Größe und Erzielung des Luftwechsels. Anordnung und Ausführung von Lüftuugs- unlagen. B. Heizung. Allgemeines Uber Heizung. Temperatur und Wärme ­ erzeugung und Nutzbarmachung der Wärme. Bestimmung der erforder ­ lichen Wärmemenge. Anordnung und Ausführung der verschiedenen Systeme von Heizungsanlagen. 146. KanstofNehre. Im Sommer 2 Stunden: Professor Oberbaurat Jassoy. Die natürlichen und künstlichen Baumaterialien, deren Gewinnung, Bearbeitung, Herstellung und Verwendungsart im Baufach, unter be ­ sonderer Berücksichtigung künstlerischer Gesichtspunkte. 147. Raum- und Formlehre I. Im Winter und Sommer 2 Stunden Vortrag und 2 Stunden Übungon: Professor Fi echter. Vortrag: Die Architekturglieder nach Material, Form, Anordnung uud Ausdruck. Übungen: Zeichnen von Einzelheiten und Gebäudeteilen nach neuen und alten Beispielen. 148. Kaum- und Formlehre II. Im Winter 2 Stunden Vortrag und 2 Stunden Übungen: Professor Elsässer. Vortrag: Die räumliche Gestaltung; Kaum- und Formprobleme; Überblick über die Vorbedingungen des Entwerfens. Übungen: Skizzieren von Raumbildern nach alten und neuen Beispielen. 140. Theorie des Entwerfens. Im Winter 2 Stundon Vortrag: Professor Elsässer. Grundlagen der Arebitekturästhetik; vom Wesen der Stile; die Architektur als räumliche Kunst. 150. Baugeschichte I. In» Winter 3 Stunden Vortrag und 2 Stunden Übungen: Professor ®r..3»8- Flechter. (Bsugeschlchte t wird !m Wechsel mit Bauewohlohte III Jedes »weite Jahr vorgetragec, Baukunst von Ägypten, Griechenland und Rom. ln den Übungen: Besprechung des Vorlesungsstoffs und Aussprache. 151. Baugeschichte II. Im Sommer i Stunden Vortrag: l’rofeaaor Elsässer. Frühchristliche, romanische und gotische Baukunst. 152. Baugeschichte III. Im Winter 3 Stunden Vortrag: Professor 3)t.-3ng. Flechter. Illaozcsclilchte III wird im WeohMl mit BsugMCbtchto I jedes zweite Jahr Tnigctrsgeii, Baukunst von Italien, Frankreich und Deutschland. 153. Bauabnahmen. Für <leu ersten ood zwoiten Kure i Stunden Im Sommer: Professor ®r.«3nfl. Piochier m-.t Astistent £*.*3n<j. Kbrnann. Darstellung von ganzen Gebäuden und Einzelheiten alter und neuer Baukunst nach eigenen Maßaufnahmen und Photographie. 154. Baugeschichtliclics Seminar in der Lehrmittelsammlung. 2 Stundon: Professor $r^3nfl. Fi echter. In» Winter: Das Wohnhaus des 18. Jahrhunderts. Im Sommer: Württembergische Städte. 155. Baugeschichtliche Führungen. Im Sommer 3 Stunden: Professor 3)r.»3nS- Fiechter oder Professor Elsässer. Erläuterungen und Skizzenaufnahmen geschichtlich und künst ­ lerisch wertvoller Bauwerke in Stuttgart und Umgebung. 156. Baukunst von Persien und Indien. Im Sommer l Stunde Vortrag: Professor Xr-.^rg. Flechter. 157. Ornamenten- und Figurenzeichnen und Malen. Zusammen 12 Stunden:'Professor Schmoll v. Eisenwertli. 15S. Dekoratives Entwerfen. 6 Stunden: Professor Schmoll v. Eiaeuwerth. 159. Aktzeichnen. S Stunden: Professor J a na s e n. 160. Modellieren nach Gipsmodellen, XaturabgQsseii, nach eigenen Entwürfen, nach lebenden Modellen. 3 Stunden: Professor J a n s s e n.