GO D. Studienpläne. Wie schon Seile 8 bemerkt, steht den Studierenden die Wahl der Vorträge frei. Auch im Besuch der Übungen findet eine Be ­ schränkung nur insoweit statt, als dies durch die Rücksicht auf die Erhaltung eines erfolgreichen Studiengangs geboten ist; wo solche Beschränkungen in der Form besonderer Zulassungsbedingungen be ­ stehen. sind sie in vorstehendem Programm bei den einzelnen Vor ­ lesungen angeführt. Um den Studierenden bei der Einrichtung ihres Studienganges An ­ haltspunkte zu geben, sind für die technischen Berufsricht ungen Studien ­ pläne aufgestellt, denen jedoch keine zwingende Wirkung zukommt. Es ist auch in sie nur das Wesentliche aufgenommen, dem jeder Studierende dio für ihn passenden weiteren Lehrgegonstilndo jo nach seiner Vorbildung, seinem Willen, sich höher auszubildon, und der Zeit, welclio er dieser Ausbildung widmen will, anroihen kann. Empfohlen wird den Studierenden, dabei auch die Vorlesungen der Abteilung für allgemeine Wissenschaften über allgemein bildende Fächer zu berücksichtigen. Die nachstehenden Studienpläne haben nur vorläufigen Charakter. Acndcrungen im Laufe der nächsten Halbjahre im Anschluß an die neuen Diplomprüfungsordnungcn bleiben Vorbehalten. 61 1. Abteilung für Architektur. Das Studium zerfallt in zwei Teile: Der erste schließt, mit der Diplomvor- prlüfung, der zweite mit der Diptomhauptprfifung ab. Fllr das Gesuch um Aus ­ stellung eines Diplomvorprüfungszeugnuses ist nach der Prüfungsordnung § 3 eine im ganzen mindestens neunmonatige Bauplatz- und NVerkstaUpraxis nach ­ zuweisen, dio am besten vor Beginn des Studiums abgeleitet wird. Drei Monate können auf Studienreisen entfallen, wenn diese durch Skizzen und Aufnahmen belegt werden (vgl. Anhang zur Dipl.-lYlf.-Ordnnng für Arch.). Für das Gesuch um Ausstellung eines Diploms ist eine Büro- und Banfülirnngatätigkeit von in der Regel 18 Monaten naehzuweisen. Die mit A bezeichncten Fächer sind allgemeine Prüfungsfächer; die mit B bezoiclineten sind Prüfungsfächer, dio zur Wahl stehen; alle andern sind freie Wahlfächer. Vor!.- Vera. Nr. Erster Teil des Studiums. Ersten Julir. 141. A Bankonstruktionslehre . . . 141. A Technische Mechanik . . . 142. A Baustatik I (für Architekten) 29. A Praktische Geometrie . . . 32. A Ausarbeitung der Messungen . 146. A Baustoffiehro 22. A Schatwnkon.struktion .... 23. A Perspektive 147. Raum- und Formlehre I , . . 330. A Allgemeine Kunstgeschichte . . 153. A Bau-Aufnahmen 157. A Freihandzeichnen (Omamonton. Figurenzeichnen) 14. A Darstellende Geometrie. Kurs I (für Hu ­ manisten) 5. Elemente der Differential- und Integral ­ rechnung oder Mathematik 1 Wöchentliche Stunden im Winter Vorirag f""“- «en im Sommer Vortrag 1 Obuu- *■» und b. Zweites .Inhr. 144. A Baukonstroktionslehre, Ban koste nhe- rcchnung u. konstruktives Entwerfen 161. A Hochbaukunde I 148. A P.aum- und Formlehre II 145. A Heizung und Lüftung 143. A Bau«tatik II (für Architekten) . . . 169. Grundzüge des Straßen- und Kisenbnhn- baus 1B-IG. A Eotwerfcn 330. A Allgemeine Kunstgeschichte . . . . 153. A Bauabnahmen 157. A Freihaudzoichuen ICO. B Modellieren. . .