20 21 gefordert. Diese Zeit kann beliebig schon auf die Zeit unmittelbar vor Inangriffnahme deS Studiums oder auk die Semeüerferien bis zur Di. plom-Prüfung verteilt werden. Besondere Vorschriften über die Aufteilung des ArbeitsstosseS ««ballen die neuen Bestimmungen über Einstellung und Dätigkei, der Praktikanten (Praktikanlenordnung). > ?!äbere 'Auskunft über besondere Vorschriften und die jeweils zweckmäßig' ste Austeilung der Praktikantentätigkeit erteilt der Praktikantenprofefsor der Abteilung für Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule (Prof. Deininger). Bei e,nötigen schriftlichen Rückfragen sind An» gaben zu macken über die bisherige Tätigkeit beim Arbeitsdienst, »veil gegebenenfalls die Möglichkeit besteht, einige Wochen des Arbeitsdienstes auf die verlangte Praxis anzurechnen. 3. Maschinenbau. Elektrotechnik und Luftfahrttechnii. Von den Studieren ­ den der Fakultät Maschinenwesen wird bei der Einschreibung der Rach- tveis einer 6 monaltgen Tätigkeit (VorpraxiS) verlangt. Voraussetzung für die Zulassung zur Vor« und Hauptprüfung ist u. a. die 'Ableistung folgender Praxis: Von den Studierenden der Fachrichtung Maschinenbau wird die Ablei. stung einer praktischen Tätigkeit von der Dauer eines Zabres gefordert. Davon liegt die Hälfte vor dem Studium, die zweite Hälfte kann auf die Ferien während des Studiums bis zur Hauplprüsung verteilt werden. Es wird empfohlen, möglichst frühzeitig zu praktizieren. Besondere Vorschriften über die Auftellung deS 'ArbeitsstosseS enthalten die neuen Bestimmungen über Einstellung und Tätigkeit der Praktikanten (Praktikantenocknung) s. unten Leite 99. Eine praknsche Tätigkeit von der Dauer eines Kalben Iabres in den Lehrwerkstätten der Technischen Hochschule Wien oder der Technischen Hochschule Graz vor Beginn des eigentlichen Studiums kann als I. Hälfte der praktischen Tätigkeit für das Maschinenbaufludium angerechnet werden. Das 'Arbeiten in den flugtechnischen Fachgruppen kann den Studierenden der Luftfahrttechnik bis zu 3 Monaten auf die 2. Hälfte der praktischen Tätigkeit angerechnet »oerden. Eine Anrechnung der Milüärzeir oder eines Teiles derselben auf die praktische Tätigkeit ist nicht möglich, auch dann nicht, wenn in dieser Zeit in Werkstätten oder technischen Betrieben ge ­ arbeitet tvtirde. Näheres über die Praxis ist durch den Prakiikaiitenprosessor der Fakultät für Maschinenwesen (Prof. Dr. Heß) zu erfahren. Etwaige Anfragen find unmittelbar an diesen zu richten. 4. Vermeisungswescn. Voraussetzung für die Zulassung zur Vorprüfung ist u. a. die Ableistung folgender Praxis: Von den Studierenden des Vcrmessungswcsens ist eine praktische Tätig ­ keit von mindestens 4 Monaten (zusammenhängend oder ausnahmsweise in 2 Abschnitten), wahrend der Semesterserien bei einer Vermessung-' bebördc oder bei einem im Deutschen Reick geprüften Vermessungsingenieur abzuleisten. 5. Sn den übrigen Fachrichtungen (Physik usw.) wird eine Pra.riS bet der Aufnahme und bei der Zulassung zur Prüfung nicht verlangt. IV. Gebühren 1. UnterrichtSqrldcr. a) Studierende. Die Kosten drö EttldiuinS festen sich für das Semester zusammen aus der Einschreibgebühr (Ncueinlretende 25.— RM. von anderen Hochschulen Kommende >5.— RM und Wiedereintrricnde 10.— RM). einer allgemeinen Studiengebühr >7O.— RM. und wenn die vorgeschriebene Zahl der Semester belegt ist. die Hälfte), der Vorlesungögebühr (Unterricht-geld: 3.—RM kür die Semester-Wochenstunde) und der Sozialgebühr (25.— bis 30. RM). Für Übungen (Benützung von Institut-einrichtungen und für Sachverbrauch) sind Ersatzgelder zu entrichten. Die Gebührenordnung ist am Schwarzen Brett angeschlagen. I») Gasthörer. Die Hörergebühr beträgt, wenn I oder 2 Dochenstunden belegt wer. den. 4.— RM und steigt bis 48.— RM bei 12 Wochenstunden. Werden mehr als 12 Wochenstunden belegr (besondere Genehmigung ist noUvendig). so ist die Studiengebühr von 70.— RM und eine einmalige Eirckchreibgebübr von 10. - RM z» entrichten. Näheres ist au- den auf dem Gasthörerbelegzcttcl ab ­ gedruckte» Bestimmungen zu ersehen. <-) Erlast. I. Bedürftigen und würdige» Studierenden können die Unter,ichtsgelder und Gebühre» ganz oder teilweise erlasse» werden. Die Bestimmungen sind am Schwarzen Brett angeschlagen. Gesuche sind zum ftstgesetzlen Termin bei der Hausverwaltung (Zimmer II) abzugeben. 2. Kriegoieilurbmer •) des gegemvariigen Krieges, die studieren wollen oder ihr bereit» begonnenes Studium forlzusencn beabsichtigen, erhalten gestatte« nach der Dauer ihrer Wehrdienstzeit Gebührenbefreiung für ihr Studium an den wissenschaftlichen Hochschulen sowie lausende Unterhalt-zuschüsse. Versehrte des gegenwärtigen Krieges werden hierbei besonder- berücksichtigt. Für den Fall der Bedürftigkeit können Kriegsteilnehmer über die fick im ein ­ zelnen ergebenden Vergünstigungen hinaus während ihres Stndluin- gefördert ivcrde». Diese Förderung kann auch gewährt werden: wenn dir im einzelnen für die Vergünstigung festgelegten zeit lieben Voraussetzungen nicht gegeben sind. Die Gebührenbefreiung kommt auch Ehefrauen und Kinder im gegenwärtige» Kriege getallener oder infolge einer Webrdienstbeschädigung verdorbener Kriegsteilnehmer zugute. ,Runderlaß des Reich-erziehungSminister- vom 20. April 1911 W2 1400/41 K. RD -). ') Näheres ist aus dem bei», Hochschulsrkrctariat erhältliche» Merkblatt über Sondersördernna der Kriegsteilnehmer bei der Durchführung de- Studium- a» de» wissenschaftlichen Hochschulen (Merkblatt 2) zu ersehe».