E. Studentenschaft der Technischen Hochschule Stuttgart Sccstraße 12 Fernsprecher 991 11, N.A. 2332 Die Studentenschaft der Technischen Hochschule Stuttgart ist -er staatlich anerkannte EelbstverwaltungSkörper der Studenten. Ihr geboren alle Lmdemen deutscher Abstammung und Muttersprache, un- beschadel ihrer Staatsangehörigkeit. an. Die Ltudeateascbaft hat folgende 'Ausgaben: n) Erfüllung aller Pflichten, die ihr gegenüber Volk. Staat und der deut ­ schen Hochschule obliegen, l») Vertretung der Gesamtheit der Studenten. «-) Wahrnehmung der besonderen studentischen Selbstverwaltung. ,1) Mitwirkung an der allgemeinen Selbstverwaltung der Hochschule: 1. Teilnahme von Vertretern der Studentenschaft an den Derbandlun- gen des Senats und der Abteilungen mit beratender Stimme über alle von der Studentenschaft sahungsgemäß zu betreuenden Ange. lcgenheilen. 2. Mitwirkung an den akademischen Einrichtungen, an denen zur Er« süllung gcnieinsamer 'Ausgaben von Hochschule und Studentenschaft Vertreter der Dozentenschaft und der Studentenschaft nach Maßgabe ihrer besonderen Geschäftsordnung gemeinsant tätig werden. 3. Teilnahme dev Lludenlenführerö am DreterauSfchuß nach Maßgabe der Strafordnung der Hochschule. 4. Aufrccbteihaltung der akademischen Zucht und Ordnung. «-) Erziehung der Studenten zur Einordnung in die Volksgemeinschaft durch die Kameradschaften im Sinne nationalsozialistischer Weltan ­ schauung. s) Maßgebliche Mitarbeit an den sozialen und wirtschaftlichen Einrich ­ tungen zur Förderung eines geistig und menschlich hochstehenden aka ­ demischen Nachwuchses, insbesondere innerhalb dcS WinfchaftskörpcrS an der Hochschule. Die Studentenschaft wird vertreten: 1. Äm Senat durch den Studenlenftihrer oder seinen Stellvertreter. 2. 2n den 'Abteilungen durch den Studentenführer oder seinen Bevoll« mächltgten sin der Regel den Fachgruppenlcüer oder die FachschaftS- leiter). 3. 3n den akademischen Einrichtungen durch den Studentenführer oder seine Bevollmächtigten (nach Maßgabe ihrer Geschäftsordnung). Die Organe der Ltudentenfcdaft sind: der Lludentenführer. der Müarbciierstab: 1. Amt für Wissenschaft und Facherziehung. 2. Außenamt. 3. Amt für WirlschaftS- und Sozialfragcn. 4. Amt für Kasse und Vcnvaltung. 5. Amt für Presse. Buch und Propaganda. 6. Amt für Studentinnen. 7. Amt für Personalftagen. 8. Amt für körperliche Ertüchtigung, 9. Amt für Kameradschaslöerziehung. 10. NS.-Alcherrenbund. Das Disziplinar- und Ehrengericht. Der Studentenführer wird vom Rcichsstudenlemübrer ernannt. Der Studentenführer bestimmt die Richtung der Arbeit der Studentenschaft. Er allein trägt für sie die gesamte Verantwortung. Er handelt im Namen der Studentenschaft und ist Vertreter der Studentenschaft nach außen. Er er ­ nennt seinen Stellvertreter und die 'AinlSlciter der Studentenschaft und be ­ ruft sie ab. Zur Behandlung von Facdfragen sind die Studierenden einzelner Studien- zweige mit Zustimmung deS SmdemenfüdrerS zu Fachfchaften und Fach, gruppen zusammengeschlossen. Die Fachscd.,flSverlrenmgen gelten als Unter- ämler des FachgruppcnleiterS. ES bestehen folgende Fachgruppen: 1. Fachgruppe Technik mit den Fachschaften a) Bauingenicurwcsen (und VermessungSwesen). b) Maschinenbau. Elektrotechnik und Lustsahrlwesen. 2. Fachgruppe Naturwissenschaften mit den Fachschaften s) Allgemeine Wissenschaften. b) Chemie. 3. Fachgruppe Kunst mit der Fachschaft Architektur. Die zur Erfüllung der Ausgaben der Studentenschaft erforderlichen Mittel werden, soweit nirbt besondere Einnabmen zur Verfügung stehen. auS Bei ­ trägen der Mitglieder gedeckt. « 49