I 42 43 Die Organe der Studentenschaft sind: . der Studentcnführer. der Mitarbeilerstab: 1. Amt für Wissenschaft und Facherziehung. 2. Außenamt. 3. 'Amt für Wirlschasts- und Sozialsragen. 4. Amt für Kasse und Verwaltung. 5. Amt für Presse. Buch und Propaganda. 6. Amt für Studentinnen. 7. Amt für Personalfragen. 8. Amt für körperliche Ertüchtigung. 9. Amt für Kameradschaftserziehung. 10. RS.-Altherrenbund. Daö Disziplinär« uird Ehrengericht. Der Ltudcntensührer wird vom ReichSstudentenführer ernannt. Der Studentcnführer bestimmt die Richtung der Arbeit der Studentenschaft. Er allein trägt für sic die gesamte Verantwortung. Er Handel, im Rainen der Studentenschaft und ist Vertreter der Studentenschaft nach au/,cn. Er er ­ nennt seinen Stellvertreter und die Amtöleiter der Studentenschaft und be ­ ruft sic ab. Zur Behandlung von Fachsragen sind die Studierenden einzelner Studien- zweige mit Zustimmung des Studentenführers zu Fachschaften und Fach ­ gruppen zusammengeschlossen. Die Fachschaftsvertrelungen gelten als Unter ­ ämter dev Fachgruppenleiters. ES bestehen folgende Fachgruppen: 1. Fachgruppe Technik mit den Fachschaften a) Bauingenieurwescn (und VermessungSwcsen). I») Maschinenbau. Elektrotechnik und Luftsahrlwesen. 2. Fachgruppe Naturivifsenschaften mit den Fachschaften a) Allgemeine Wissenschaften. b) Chemie. 3. Fachgruppe Kunst mit der Fachschaft Architektur. Die zur Erfüllung der Aufgaben der Studentenschaft erforderlichen Mittel werde». soweit nicht besondere Einnahmen zur Verfügung sichen, aus Bei ­ trägen der Mitglieder gedeckt. ■«SW!» E. Studentemverk Stuttgart Dienststelle des Reichsstudentenwerks, ösfentl.-rechtl. Anstalt. Studentenhaus: Schellingstr.9; Geschäftsstelle: Seestr. 6/1; Fernspr.90541. Leiter des StudenlenwerkS: Dr. jur. Heinz-Jürgen Adam (z. Zt. bei der Wehrmacht). Beauftragter Leiter des StudenlenwerkS: Rudolf KovacsovicS. DaS Stuttgarter Studentenwerk e. V. wurde im Lahre 1921 unter dem Namen „Stuttgarter Studentenhilfe c. V." gegründet. In ihm arbeiten Studenten. Dozenten und Freunde der Technischen Hochschule zusammen, um für daS wirtschaftliche Wohl der Gesamtheit der Studentenschaft zu sorgen. Ihm obliegt die Betreuung der Studierenden der Technischen Hochschule, der Hochschule für Musik, der Akademie der bildenden Künste, der Staats- bauschule, der Kunstgewcrbeschule und der Staat!. Ingenieurschule Eßlingen. DaS Studentenwerk umfaßt folgende Arbeitsgebiete und Betriebe: A. Allgemeine Einrichtungen 1. Studentenhaus Srbellingstr. 9. DaS im Jahre 1933 eröffnete StudentenhauS umfaßt die Mensa mit einem großen und kleinen Speisesaal, einem Kaffeeraum, einem Bier ­ keller. Lesezimmer und gemütliche Aufenthaltöräume. die allen Kamera ­ den zur Verfügung stehen. Essensausgabe: Mittags von 12 bis 14 Uhr in den Preislagen von 50 bis lOO Rpf. bei Selbstbedienung. Wir sind bestrebt, zu den genannten Preisen ein kräftiges und ausreichen ­ des Essen zu verabreichen. Im Kaffeeraum können von 10 Uhr ab Erfrischungen eingenommen werden. 2. Ersrischungsraum im Hauptgebäude der Technischen Hochschule. Der Ersrischungsraum ist täglich von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis l9 Uhr geöffnet. 3. Verkaufsraum Technische Hochschule. Seesir. 16. Zimmer 19 Im Verkaufsraum ist Gelegenheit geboten, Studienmaterial (Schreib- waren. Zcichcngcräle, Reißzeuge. Rechenschieber usw.) zu verbilligten Preisen, jedoch nur zur eigenen Verwendung, zu kaufen. 4. Abteilung Bürberverbilligung Seestr. 6/1, Zimmer 6 Sic erseht den Betrag von 15% an Büchern sachlichen Inhalts an sämt ­ liche Kameraden gegen Vorlage der quittierten Barkaufsrechnung. Käme-