70 71 V. Seminar für technischen Luftschutz Leiter Professor Lein pp. Aur Förderung des Unterrichtes in Fragen de- Luftschutzes bestebt an der Technischen Hochschule Etuugarr ein Seminar für techmschen Luftschutz, dem alle Dozenten angehören, deren Fächer irgendwie mit den baulichen, techni. schert, physikalischen oder chemischen Belangen des Luftschutzes Berührung baden. In den Vorlesungen und Übungen dieser Dozenten werden an ge- eignerer «stelle die Fragen de- Luftschuves mirbebandelr. Die zur Behänd« lung gekommenen Fragen de- Luftschutze- werden in den normalen Examina mitgeprüft. Die ("emeinschaft der aus diele Weise, sowie durch eigene Forschung mir Lustschutzsragen in Berührung kommenden Dozenten bildet da- oben ge« nannte Seminar, dessen Ausgabe in Krieg-zetren hauptsächlich darin ge« jeden wird. dag die einzelnen Dozenten sich gegenseitig nach Bedarf in Luit, ichutzsragen beraten und unterstützen. Nicht nur die einzelnen Ledrftüdle. sondern vor allen Dingen auch die Haupt« bibliothck der Technischen Hochschule besitzen bzw. hallen für die Zwecke des Luflschutzsuninarö eilte gros»e Zahl von Werken und Zeilschrislen. In speziellen Fragen de» Luftschunes können sich die Studierenden je,veil- zunächst an ihren Abreilungsleiter wenden. R Studienpläne Allgemeine Bemerkungen. Die solgenden Studienpläne enchalten die zu einem ordnungsmäßigen Studium erforderlichen Vorlegungen und Übungen. Cie dienen den Studieren den als Anhaltspunkte. wie sie bei bester Zetlausnüttung die für die Ablegung der Prüsuiige» notwendigen Kenntnisse erwerben können. Die Studienpläne sind den reichseinbcitlichen Bestimmungen angepaßt. Studierende, die ihr Studium Osten, 1940 oder srüber ausgenommen haben, können noch nach den bisherigen Bestimmungen die Bor« oder Haupiprüsung ablegen. Selbstverständliche Pslich, eines jeden Studierenden ist. das, er zur Fest«, gung und Vertiefung seiner Kenntnisse in einzelnen Fächern seines engeren Fachgebietes und zur Erweiterung seines (Gesichtskreises über dieses Fachge ­ biet hin«»» noch weitere Vorlesungen und Übungen sachlicher und allgemein« bildender An besucht. Das vorstcbende Porlefumchverzeichnis bietet eine reiche Auswahl. Außerdem sind die Vorlesung-anzeigen der Dozenten an den Anschlagbrettern $u beachten. 2n Zweifel-fällen wird empsoblen. sich recht ­ zeitig von den beir. Fachverlretern beraten zu lassen. Studierenden, die zum Nachweis weitergehender sachivissenschaftlichcr oder allgemeiner Ausbildung außer den für die Diplom-Vor« und Haupiprüsung vorgeschriebenen Teilprüfungen sich in zusätzlichen Fächern freiwillig einer Prüfung umerziehen, kann da- Ergebnis der Prüfungen in diesen Fächern in die Zeugnisse über die Vor. und Haupiprüsung aufgenommen werden. Von einer Verschiebung von Vorlesungen und Übungen au- der Zeit vor der Vorprüfung in die Zeit nach der Vorprüfung oder umgckebrt wird dringend abgeraten, da bei Nichteinhaltung im Falle eines Hochschulwechiels snach Abschluß der Vorprüfung) Schwierigkeiten beim Abschluß des Studium- auftreten. Da die Schulentlass,ingcn zu Ostern erfolgen und vor dem Studium in der Regel Arbeil-dienst und praktische Tätigkeit abzuleisten sind. beginnt die Ausbildung aus der Technischen Hochschule für alle diejenigen, die vor dem Studium ein halbes Jahr praktischer Tätigkeit nachweisen müssen, mit dem Sommersemester, für diejenigen, die nur während des Studiums, d. b. in den Semcsterferitn. ein halbes Iabr praktizieren, mit dem Wintersemester. Die Studienpläne entsprechen dieser Zeiteinteilung. Grundsätzlich kann aber das Studiu», jedes technischen Fachgebietes sowohl im Sommer« als auch im Wintersemester begonnen werden. Sofern bei den Vorbemerkungen zu den Srudienplänen nichts über die Pra« xis erwähn, ist. gelten die oben unter \ III Seile 15 erwäbmen Be« stimmungen.