a. Nachweis der Stantsangehörigkeit (durch Wehrpaß oder sonstige Urkunden). Volksdeutsche mit fremder Staatsangehörigkeit haben außerdem einen nach dem 1. April 1940 ausgestellten blauen Ausweis des Bundes außendeutscher Studenten vorzulegen. ;, Nachweis der deutschblütigen Abstammung (auf Vordruck) durch Vorlage der entsprechenden Urkunden bis einschließlich der über die beiderseitigen Großeltern (bei Verheirateten auch für den Ehegatten), Bei Zugehörigkeit SA. 55., NSKK., NSFK., HJ. und BDM. ‚genügt die Vorlage Mitgliedsausweise und die Versicherung, daß dem Studieren den keine Umstände bekannt sind, die auf eine nichtarische Abstammung schließen lassen. Das gleiche trifft zu für Wehrmachtsangehörige, die minde- Stens zum Unteroffiier befördert wurden, Hier genügt die Vorlage des Wehr- passes mit der darin vermerkten Beförderung und die vorgenannte Ver- Sicherung. Ähgangszeugnisse (bzw. Abgangsvermerk) sämtlicher schon etwa besuchter Hochschulen mit den Bescheinigungen über erfolgte Pflichtuntersuchungen, der Postkarte über die Reichsnummer und der Grundkarte über die Leibes- übungen. '. Nachweis über die Ablegung der e$tl. verlangten Vorpraxis mit Werkarbeits- bücher. ). 3 Lichthilder, davon ist 1. Bild im Belegbuch Seite 1 anzubringen. Bilder in Uniform sind unzulässig. Die soustigen, bei der Hausverwaltung des Hauptzebäudes (Zimmer 11) für die Einschreibung erhältlichen Vordrucke, die ausgefüllt bei der Anmeldung 'uf dem Sekretariat (Zimmer 55 a) einzureichen sind. Über die Einzelheiten der Einschreibung unterrichtet ein Merkblatt, das jeweils zu Beginn der Ein- Schreibfrist herausgegeben wird und im Hauptgebäude, gegenüber Zimmer 11, "aufliegt. "Als Studenten air kleiner Mairikel werden zugelassen: %) Reichsdeutsche deutschblütiger Abstammung, weiche die Reife für Ober- Sekunda oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung durch amtliche Zeugnisse nachweisen, das 18. Lebensjahr vollendet und eine mehrjährige Traktische Tätigkeit abgeleistet, haben, sowie nach Ansicht der betr. Fa- Tehät (Abtig) eine fr das Studium genügende Vorbikiung kecitzen, Absolventen der für diesen Zweck anerkannten Fachschulen ohne abgelegte Sonderreifeprüfung (&. oben S. 6), Diese können auf die Dauer von 2 mestern ausnahmeweise aufgenommen werden, wenn sie nachweisen. "aß cie sich zur Sonderreifeprüfung angemeldet haben, und wein, vie ich Serpilichten, diese Prukane Innertall Sieser Feiden Semester abzulegen. Studierende mit Kleiner Matrikel können keine Diplomprüfung ablegen. Der Besuch der Vorlenungen und Übungen kann ihnen bescheinägt werden; surdere akademische Zeugnisse werden nicht erteilt Bei der Anmeldung sind folgende Papiere in Urschrift vorzulege 1. Abgangszeugnis: der Schule (amtliches Zengnie der Reite sektunda) bzw. das Zeugnis über die naittlere Reife, 2. Äbgangebescheinigungen smtlicher etwa schon bosuchter Fachschulen, Hochschulen unwe 3. Zeugnisse über praktische Tätigkeit, 4. amtliches Führungszeugnis über die Zeit seit Abgang von der Schule nie oben mtr 1.0 5. former die 8.7 ZUE5 Kaehwekn Als Gasthörer werden zugelassen; a) Berufstätige Personen, die mindestens das Zeugnis der Reife für die 6. Klasse einer deutschen höheren Lehranstalt besitzen, ein planmäßiges Fach- oder b) für Ober- ıd oben Ziff. 6, 7, 10 und 11 verzeichneten r » Berufsstudium betreiben oder sich in einzelnen Wissensgebieten weiterbilden. vollen, ohne den Vorschriften für die Immatrikulation zu ven! Von dem Erfordernis der Reife für die 6. Klasse kann abgesehen werden, wenn der Aufzunehmende ein berufliches Interesse an dem Besuch einzelner Vorlesungen nachweist und wenn feststeht, daß er nach seiner Vor- und Allgemeinbildung in der Lage ist, den Vorlsungen mit Verständnis und Teilnahme zu folgen. Personen mit abgeschlossener Hochschnlbildung, die lediglich beabsich- tigen, zn promovieren oder ihr Studium auf einzelnen Gebieten zu vervoll- ständigen. Dem Antrag auf Zulassung als Gasthörer ist neben dem Nachweis über die Vorbildung der für die Abstammung beizufügen. Über die Zulassung als Gasthörer entscheidet der Rektor. Er kann die Zulassung von der Zustimmung derjenigen Hochschullehrer abhängig machen, deren Vorlesungen der Antragsteller zu besuchen beabsichtigt. Die Zulassung als Gasthörer erfolgt in der Regel für 1 Semester; eine Ver- Tängerung für mehrere Semester ist möglich. Personen: die den Vorschriften der Immatrikulation genügen und die, ohne bisher eine staatliche oder akademische Prüfung bestanden zu haben. das Studium lediglich zum Zwecke der Ablegüng einer dieser Prüfungen betreiben, werden als Gasthörer nicht zugelassen. Fin Vollstudium wird Gasthörern nicht gestattet; ein solches ist in der Regel anzunehmen, wenn mehr als 12 Wochenstunden belegt werden. Ausnahmen sind nur in begründeten Einzelfallen möglich; Anträge dies. Dbezüglicher Art sind schriftlich an den Rektor einzureichen. Die Casthörer unterstehen der Disziplin der Hochschule nur in bezug auf die Einhaltung der Ordnung beim Besuch der Vorlesungen. B. Ausländer Vorbedingung für die Zulassung jedes Ausländers ist, daß esin Heimatstaat Gegenseitigkeit gewährt, d. h., daß an seinen Hochschulen die deutschen Reifezeugnisse in gleichem Umfang wie die entsprechenden inländischen Zeugnisse als ausreichender Nachweis der Vorbildung für die Zulassung anerkannt werden. (Über die Anerkennung ausländischer Zeugnisse und über die Anerkennung der Semester, die an ausländischen Hochschulen verbracht sind, wird stets erst nach Vorlage der Zeugnisse mit beglaubigter deutscher Übersetzung Tentschieder Über die Zulassung zum Studium entscheidet der Reichsminister fü Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. Der Bescheid über die Zu- Iassung wird dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt. Es wird dringend «empfohlen, die Reise erst dann anzutreten, wenn der Antragsteller den Zulassungsbescheid erhalten hat, Allen Anfragen ist ein mit. der Anschrift des Antragstellers verschener Briefumschlag mit internationalem Antwortschein für die Antwort bei zufügen, Auch auf dem Antrag selbst muß die Anschrift des Antragsteller mit deutlicher Schrift angegeben werden. Dabei ist der Familienname unterstreichen, Das Aufnahmegesuch ist in deutscher Sprache abzufassen und darin an- zugeben, welche Fachrichtung zum Studium gewählt, und ob Aufnahme Als Student mit großer oder kleiner Matrikel oder Gasthörer (s. S. 5-8) gewünscht wird. Es ist spätestens 1 Monat vor Beginn des Semesters Schriftlich an den Rektor der Technischen Hochschule einzureichen, Außerdem ist beizufügen: a) Reifezeugnis in Urschrift und begläubigter deutscher Übersetzung,