Ein Verwaltungsgebäude: Mittelbau . . 146,7 Fuss lang, 43,5 Fuss breit; zwei Pavillons ä 63,2 „ „ 52,0 „ „ Bedeckte Einsteighalle auf gusseisernen Säulen, 110 Meter lang, 18 Meter breit; ein Güterschuppen . . . 185 Meter lang, 13,18 Meter breit; ein Zollschuppen ... 62 „ „ 13,0 „ „ zwei Lokomotivremisen (Polyg.), je 127,01 resp. 67,35 Meter lang, 17,9 Meter breit; ein Transitgüterschuppen, 48 Meter lang, 22 Meter breit; ein Wagenladungs-Expeditionslokal, 9,10 Meter lang, 4,5 Meter breit, einstockig; Werkstättegebäude: Schmiede .... 10,46 Meter lang, 20,9 Meter breit, einstockig, Schreinerei . . . 9A7 55 » 20,9 55 „ - zweistöckig, Schlosserei . . . 17,62 55 „ 18,05 55 „ einstockig, Büreau 6,02 55 » 12,87 55 55 55 Verdeckter Gang . 3,oi 55 ,, 3,43 55 55 55 Kesselhaus . . . 9.45 55 „ 7,45 55 55 55 Montierungsgebäude to O CO 55 ,, 36,85 55 55 55 Wegen Unzulänglichkeit dieser Einrichtungen hat der Bahnhof weitergehende Aenderungen und Erweiterungen erfahren, wovon nachher die Rede ist. Der Beschreibung der Ostbahn ist noch beizufügen, dass sie für Abzweigungen zu dienen hat in Kannstatt für Nördlingen, „ Plochingen für Immendingen, „ Ulm für Blaubeuren—Friedrichshafen; Biberach—Friedrichshafen, „ „ „ Kempten—Lindau; für München und für Ulm. XI. Bauperiode. Siebentes Kapitel. Südbahn. Technischer Referent: v. Ga ab; Administrativreferenten: Autcnrieth, Buhler; Bau ­ periode: 1847—1850. Schon im Jahr 1838 wurde von einem aus dem Elandelsstand und der Landbevölkerung zusammengesetzten Komitee um Ausführung eines von Oberbaurat v. Bühler unterm 4. Februar desselben Jahres der Königl. Regierung vorgelegten Projektes über eine Bahn Ulm—Biberach— Waldsee—Friedrichshafen mit 24 Stunden, 10000 Fuss Länge, mit Doppelgeleise und einem Kosten ­ aufwand von 7913035 Gulden petitioniert. Auch wurde das Projekt von jenem Komitee noch erweitert durch das einer Seitenbahn: Waldsee, Wurzach, Leutkirch. Nach längerer Pause erschien am 8. Oktober 1845 ein Befehl des Königs, wonach die Bauarbeiten für die Bahn Ulm—Friedrichs ­ hafen einzuleiten waren. Zunächst wurde Oberbaurat Etzel in Vollziehung dieses Befehls nach Oberschwaben gesandt. Da er jedoch durch andere Dienstgeschäfte in Anspruch genommen war, erhielt später Oberbaurat Knoll den Auftrag zu weiterer Bearbeitung des Bahnprojekts. Derselbe legte am 6. Februar 1846 die von ihm festgestellte Linie Friedrichshafen—Ravensburg zur Ge ­ nehmigung vor, welche dann auch vom König erteilt wurde. Im Jahre 1846 trat der zu wirksamer Beschleunigung der Arbeiten bestellte weitere Oberingenieur Oberbaurat Gaab in Stuttgart in Thätig- keit und brachte das generelle Projekt und die Aufstellung der Bauämter und Bauamtsvorstände in Vor ­