XI. Ba.TJLpei*iocle. Achtes Kapitel. Wichtigere Bauten, Längen und bauliche Verhältnisse der Südbahn. Südbahn. Ulm -Friedrichshafen. Südbahn. » Einzelstrecken. Länge in Meter. Steigung im Maximum. Kurvenradien. Minimum. Geognostische Sch ich tenlagen. Bemerkungen. Ulm. Biberach 37333 1:150 400 nt Bis Erbach die Schichten des Hochsträss, oberster weisser Jura mit tertiären Süsswasser ­ kalken und Mergeln bedeckt. Dann die Alluvionen der Riss, als Untergrund die marin ­ tertiären Sande. Aulendorf O CO O n 1:150 630 m Untergrund marines Tertiär, darüber die alte und von Schussenried ab junge Mo ­ räne. Ravensburg 21833 1: 100 570 m Der geologische Aufbau bleibt bis zum See derselbe; von der Bahn wird besonders die alte Moräne angeschnitten. Friedrichshafen (Hauptbahnhof). 19342 1:200 860 m Gesamtlänge Ulm—Friedrichshafen — 103,588 Kilometer. Hierzu kommt noch das Verbindungsgeleise vom Hauptbahnhof Friedrichshafen zum Hafen ­ bahnhof daselbst mit 1:45 Gefall, 150 Meter kl. Radius und Länge von 0,900 Kilometer. Auf der Gesamtstrecke Ulm—Friedrichshafen waren im Jahre 1849/50 an wichtigeren und bedeutenderen Bauwerken zur Ausführung gelangt und in Betrieb gestellt: 1) Eine Brücke über die Donau bei Erbach mit einem Mittelpfeiler, 2,86 Meter stark, und zwei Lichtöffnungen von je 33,30 Meter Weite und 36,0 Meter Stützweite. An Stelle des früheren hölzernen Oberbaues nach Howes System mit zwei massiven Einfahrtsthoren ist ein eiserner Oberbau mit Fachwerksträgern (Parabel) eingelegt worden. Die Träger 4,6 Meter von Mitte zu Mitte, 5,22 Meter mittlere Höhe. Fahrbahn unten. 2) Bahnhof Biber ach. Jetziger stand. Derselbe hat eine Länge von 705 Meter bei einer grössten Breite von 92 Meter. Auf dem Bahnhof Biberach waren 1850 erbaut,: ein Verwaltungsgebäude . . . eine Lokomotiv- und Wagenremise (abgebrochen) ein Torfschuppen während 1888 vorhanden sind: 44 Fuss lang, 44 Fuss breit; 132,6 55 55 43.6 55 55 133 55 55 43. 6 55 55 100 55 55 40 55 55