Personenzugmaschine vom Jahre 1845. XII- Bauperiode. 1854—1864. Mit dem Minister v. Knapp und den Direktoren v. Bilfinger, v. Schwarz und v. Dillenius, nachher mit Ministerialvorstand Staatsrat v. Sigl und den Direktoren v. Schwarz und v. Dillenius. inister v. Knapp war nicht der Mann, die eingetretene Ruhepause ungenützt vorübergehen zu lassen. In seiner bisherigen Laufbahn hatte er die Bedürfnisse des Landes in Hinsicht auf das württembergische Eisenbahnwesen gründlich kennen gelernt. Mit der ihm eigenen Umsicht und Energie gelang es ihm, das bisherige reelle Verwaltungsverfahren und strenge Ordnung einzuhalten und zu festigen, den Betriebsdienst mehr und mehr auszubilden und möglichst zu vervollständigen. Im Verfolg dieser seiner Thätigkeit war er besonders bemüht, die Fürsorge für das Eisen ­ bahnwesen mit derjenigen der übrigen Verwaltungszweige des Finanzministeriums zu vereinigen und zu erspriesslichen finanziellen Erfolgen zu leiten. Vor allem lag ihm daran, die Einrichtungen für den Betriebsdienst zu ergänzen, auszu ­ dehnen und zu verbessern, und so hat er gleichzeitig im Interesse der Hüttenwerke und der Eisen ­ bahnverwaltung Einleitung zur Erbauung eines Walzwerks für Schienen und Bandagen getroffen. Im Besitze eines Hüttenwerkes mit eigentümlichen Eisenerzgruben lag es nahe, eine jenen Zwecken entsprechende Einrichtung zu treffen und hiermit den Erfordernissen des Eisenbahndienstes förder ­ liche Unterstützung zu leisten. III- Bauperiode. Erstes Kapitel. Walzwerk Wasseralfingen. Dasselbe wurde in den Jahren 1854—1856 nach den Intentionen des Ministers v. Knapp und unter der Oberleitung des Bergrats, späteren Präsidenten v. Bilfinger durch den Hüttenverwalter Erhardt und den Bauinspektor Morlok erbaut, nachdem sich diese Beamten mit den Einrichtungen ähnlicher Hüttenwerke am Rhein und an der Ruhr bekannt gemacht hatten. Das Walzwerk in seiner Umfassung von Steinwerk mit kombiniertem eisernem und hölzernem Dachwerk überdeckt,