i6o 32) Wechselbahnhof Sigmaringen. (Abzweigung nach Tübingen, später auch Tuttlingen und nach Radolfzell.) Derselbe hat 633 Meter Länge und 93 Meter grösste Breite. Erstellt sind auf demselben ein Verwaltungsgebäude: Mittelbau 62,17 Meter lang, 12,61 Meter breit, zwei Pavillons . . ä 12,89 55 55 M,32 55 55 gemeinschaftl. Güterschuppen: Mittelbau 13,17 55 55 10,88 55 55 zwei Flügelbauten . . 22,06 55 55 10,88 55 55 eine Lokomotivremise : Hauptbau 17,19 55 55 16,61 55 0 55 Anbau 1 3,89 55 55 1,72 55 55 eine badische Wagenremise 21,85 55 55 9,76 55 • 55 „ bad. Lokomotivremise 21,85 55 55 8,80 55 55 ein Reichspostgebäude: Mittelbau 8,42 55 55 11,46 55 55 zwei Querbauten . ä 12,61 55 55 5,53 55 55 Ausserdem noch zwei württembergische und ein badisches 1) i enstwoh n gebäud 3rV"_ Bauperiode. Zwölftes Kapitel. Hohenzollernbahn: Tübingen—Heehingen—Sigmaringen. Technischer Referent: v. Gaab, nachher Schlierholz; Administrativreferent: v. Grund ­ ier; Bauperiode: von 1867—1878. Durch die bei Besprechung der obern Neckarbahn erwähnten politischen Verhältnisse und die aus derselben abgeleiteten Staatsverträge war nun die Richtung bezeichnet und auch die Be ­ stimmungen getroffen, nach welchen die Bahn Tübingen—Sigmaringen einzurichten war. Im Sinne dieser Vereinbarungen und nach erfolgter ständischer Zustimmung und königlicher Genehmigung war nunmehr Einzelbearbeitung und Ausführung der Bahn vorzunehmen; von Tü ­ bingen ab durch das Steinlachthal bis zur Wasserscheide, von da ab durch das Starzelthai nach Hechingen und Balingen und weiterhin durch das Gebiet der Eyach und jenes der Lauchart nach Sigmaringen. In Inzigkofen bei Sigmaringen wurde eine Abzweigung nach Tuttlingen in Aussicht genommen. Andere Abzweigungen in das obere Neckarthal, wie z. B. von Balingen oder Ebingen nach Horb oder Eyach werden vielfach angestrebt und gefordert und werden wohl auch noch teilweise gebaut werden. Für die Detailbearbeitung und Ausführung wurden bestellt: Bauamt Tübingen mit Bauinspektor Zahn, „ Balingen „ „ Hocheisen, „ Ebingen „ „ Kachler, „ Sigmaringen mit Bauinspektor Bügler, Hochbauamt Sigmaringen mit Bauinspektor Eulenstein. Diese weiteren Vorarbeiten und die Ausführung gingen derart von statten, dass in Teil ­ strecken der Betrieb eröffnet werden konnte: