Die: Telegrapheneinrichtungen 'der Nebeneisenbahnen. 1 seinerseits. wieder von einem feinen sekundären Draht von. hohem. Widerstand umgeben. Das Verhältuis der beiden. Rollenwiderstände beträgt 1 : 200: Die Wellen- bewegungen des Stroms in. der primären Windung‘ erzeugen Induktionsströme «in der sekundären Windung, welche ihre Richtung derart ändern, dass /eine Verstärkung des’ pri- mären Stroms einen sekundären Strom von entgegengesetzter Zichtung ‚und eine Schwächung‘ des primären Stroms einen sekundären Strom von der ‚gleichen Richtung jenes Stroms induziert. Die sekundären‘ Ströme: haben ‚eine höhere elek- +romotorische Kraft, beinahe im Verhältnis des Widerstands der sekundären Rolle ‘zur! primären, und sind daher geeig- neter, lange‘ Leitungen‘ zu durchlaufen, ohne in ihrer Wir- kung zu sehr abgeschwächt zu werden, sie werden zu den Elektromagnetwindungen 'des Empfangstelephons geleitet, wo- selbst sie die oben beim Empfangstelephon beschriebenen Wirkungen hervorbringen. c) im Magnetinduktor. In demselben sind ‚die Wirkungen ganz dieselben, ı wie im‘ Telephon. Während, in dem Jetzteren die Änderungen im magnetischen. Felde durch. die Schwingungen der Mem- brane entstehen, werden‘ sie im Induktor durch Drehen des Ankers mit seinen. Windungen vor den Polen des Stahl- magneten hervorgerufen. | Der Anker wird unter dem Ein- fAuss des Stahlmagneten, zwischen deren Polen er liegt, selbst. ein Magnet‘ und, zwar nimmt jede Seite des Ankers ihrer ganzen Länge nach den entgegengesetzten Pol der Stahl- magnete‘ an. Hat beispielsweise der vordere Polschuh Nord- magnetisımus, So hat-;die diesem zunächst liegende Seite des Ankers Südmagnetismus und die dem südmagnetischen Pol- schuh des Stahlmagneten‘ zunächstliegende Seite des Ankers Nordmagnetismus. Infolge der Beweglichkeit des Magnetis- mus in weichem Eisen vertauschen die Pole im Anker 'so- fort ihre Stelle; wie der Anker seine Lage bei‘ einer halben Umdrehung verändert; eine ganze Umdrehurg hat eine zwei- malige Vertauschung des Magnetismus zur Folge, Jeder