16 Telephon; ganz unmöglich machen. Einzelne solcher Unregelmässigkeiten werden! im folgenden angeführt: I. Telephon. Das Telephon ist bei seiner einfachen Konstruktion ein so. dauerhafter (Apparat, , dass Störungen, die ihren Grund innerhalb desselben. haben, höchst selten vorkommen. Es sind überhaupt nur drei Fälle möglich, in welchen | der Apparat seinen, Dienst versagt: Entweder; ist der Magnet zu: schwach, : was. übrigens. höchst selten der Fall sein wird, oder sind die Drahtrollen‘ durch Blitzschlag beschädigt oder es sind die Leitungsdrähte schadhaft geworden. Auf den ersten Fehler. wird ‚das Telephon. geprüft, indem ‚man den Schall- becher entfernt und'.das Telephon so hält, dass die Eisen- membrane: nach unten, gerichtet ist; fällt letztere leicht ab; so ist der: Magnet, zu schwach.‘ Die. Windungen werden auf folgende Weise untersucht. ; Man nimmt das Telephon ans Ohr und dreht. die Induktorkurbel, ist dabei kein Geräusch hörbar, so liegt der; Fehler sehr wahrscheinlich in den Win- dungen. Sicherer ist. die. Probe, ı wenn die Schnur gelöst und mit. ihren Enden, die beiden Pole des Elements öfters berührt werden; , sind die Drahtrollen' und ‚die Schnur : in Ordnung, so muss bei, jeder Berührung ein. Geräusch :hör- bar sein. : Ist, der ‚Sprechende nur ‚schwach hörbar, so. kann auch das. Telephon nicht, gut reguliert sein. Die Membrane darf nur einen sehr. kleinen Abstand von den Polen erhalten; der Abstand’ ist richtig, wenn die. Membrane bei leichtem Fingerdruck auf, die Mitte, eine ‚kleine, fühlbare: Durchbie- gung: gestattet. Die. richtige Lage ‚wird. bei den älteren Siemens’schen Telephonen | mittels, der Schraube s reguliert. . Letztere ‚wird, , während) man ; das /Telephon ‚ans Ohr hält; langsam. in’. der; Richtung ‚des; in die Bodenplatte eingra* vierten Pfeils gedreht, bis die Membrane von den-Polen an+ gezogen wird,, was ‚sich durch. ,ein klappendes Geräusch be- merklich macht; hierauf, ist die!Schraube ‚ in,entgegengesetzter