Benützung der Einrichtung, 23 brechungen erfährt, die bei der „Gleichrichtung“ des Wechsel- stroms nicht zu vermeiden sind. | Aus diesem Grunde werden Kontaktfehler in der Klingel, welche bei dem starken Strom leicht eintreten würden, vermieden. Die Klingel erträgt stärkere Federspannung und grösseren Hub, eine Nachregu- lierung ist. nach einer einmaligen richtigen Einstellung nicht mehr erforderlich: und, da dieselbe Jauttönende Glocken- schalen besitzt, kann der Anruf von dem Wärter aus grösserer Entfernung gehört werden. Über die. Einrichtungen des Telephons; Mikrophons, Induktors, Induktionsklingelwerks und des Batterieelements 8. 0. SS. 5—19: Benützung der Einrichtung. Die Benützung der Telephoneinrichtung ist nur bei Be- +riebsstörungen, bei aussergewöhnlichen Ereignissen auf der Bahn und für- Nachrichten, deren, rasche Beförderung im Interesse. des ‚Dienstes / liegt, | zulässig. Unter Beachtung dieser Vorschrift ist die, Benützung jedem Eisenbahn- und Telegraphenwerkstättebeamten und. -Bediensteten gestattet. In der Regel soll. der ‚Bahnwärter, das Sprechen in den Apparat und, die Entgegennahme der Antwort selbst be- sorgen und‘ zwar, in der Art, dass! er das ihm: Vorgesagte ebenso wie die erhaltene Antwort wörtlich wiederholt; Aus- nahmsweise können Beamte, welche der Benützung des Tele- phonapparats. kundig. sind, von der Einrichtung, ‚ohne: Ver- mittlung ‚des .Bahnwärters, Gebrauch machen (vrgl. die er- wähnte Anweisung $ 5). Die telephonischen Verbindungen zwischen. ein- zelnen: Stationen dürfen ‚zu‘ Kreuzungs- und Überholungs- verlegungen,' sowie im Zugmeldeverfahren niemals, zu Über- mittlung anderer fahrdienstlicher Anordnungen nur in ‚ganz dringenden Ausnahmefällen, wobei der Wortlaut auf beiden Stationen niederzuschreiben und jedesmal‘ zu wiederholen ist, benützt werden: Die Verwendung der Tele-