34 Die elektrischen Signaleinrichtungen. hat, nach, Deckung: ‚des Zuges, die zur schleunigen Auf- klärung über die Veranlassung des Signals erforderlichen Maßnahmen (Absendung von Boten nach beiden Richtungen, Benützung von Wärtertelephonen u. dergl.) zu treffen. und das weitere für die Sicherheit des Zuges Erforderliche einzu- leiten. Wenn: auf einer einspurigen Bahn, nachdem durch das Zugsignal 19 und 20 ein Sonderzug. signalisiert ist, von der entgegengesetzten Richtung mittels des Läutewerksignals 1 und ? ein Zug abgemeldet wird, so haben die Wärter Sorg- fältig darauf zu achten, ob nicht auch. von der andern Rich- tung für den Sonderzug das Abmeldesignal gegeben wird, und in diesem Fall, der obigen Vorschrift entsprechend, jeden Zug zum Halten zu bringen. (Vrgl. Ausführungs- bestimmungen zu. den Signalen 1 und 2 der württember- gischen Signalordnung.) Das Signal 3 (Ruhesignal) wird auf Bahnstrecken, welche keinen vollen Nachtdienst haben, nach dem Eintreffen des Jetzten Zuges von jeder Station aus nach der vorhergehenden hin gegeben, um anzuzeigen, dass der Dienst bis zum nächsten Zuge aufhören kann. Dasselbe darf erst gegeben werden, nachdem in letzterer Beziehung Gewissheit vorhanden ist, insbesondere darüber, dass der letzte fahrplanmässige Zug nicht das Signal 19 trägt.‘ Vor Ertönen des Ruhesignals darf der Bahnwärter: den Dienst nicht verlassen. Dieses Signal ist auch anzuwenden, wenn‘ angezeigt werden soll, dass ein durch das Läutewerksignal 1 oder 2 oder durch das Zugsignal 19 oder 20 angemeldeter Zug nicht kommen wird. Durch das Signal 3 (Ruhesignal) wird ferner ein etwa aus. Versehen falsch gegebenes oder ein bei einem Gewitter durch die ‚elektrische Spannung der Atmosphäre veranlasstes ungültiges Läutewerksignal wieder aufgehoben. Das Gleiche gilt auch in Betreff des Signals 4 (Gefahrsignal). Das Signal 4 (Gefahrsignal) soll nur bei aussergewöhn- lichen Vorkommnissen angewendet werden. Dasselbe kann