Zugmeldeapparate. 63 Galvanometer, Apparatumschalter „II. Lokalbatterie B2 — + Erde: 4. Stromlauf: des‘ Magnetinduktors z. B. in Station I: Windungen e; (vrgl. auch Fig. 5 Tafel V). In- duktorklemme 3, Erde; Induktorwindungen 1ı, Taste 1, Läutewerk, Leitung 1a, 2a, Läutewerk, Station II, Induktor, Klingel Ki2' 1ı44Batterie B = Fussumschalter 1 Erde. Beim Drücken der Induktortaste auf einer Station kom- men, ohne dass die Kurbel gedreht wird, ‚die Klingelwerke beider Stationen zur Wirkung, weil durch Hinzutritt des Widerstands der Induktorwindungen (200 Ohm) der Batterie- strom so geschwächt wird, dass die Anker der Klingelwerke nicht mehr festgehalten werden können; beim Abfallen der Anker wirken sodann die eigenen Linienbatterien im kurzen Schluss auf‘ die Klingelwerke, die nun mit Selbstunter- brechung arbeiten *). i) Die häufiger vorkommenden Un regelmässigkeiten in den Klingelwerkseinrichtungen bestehen darin, dass die Klingeln von selbst zu läuten beginnen oder fortläuten, auch wenn die Taster sich in der Ruhe befinden. Die Ursache dieser Störung kann sowohl in den Batterien, als in der Klingelwerkseinrichtung selbst liegen. Wenn nämlich die Linienbatterien zu schwach geworden sind, dann wird der Anker nicht mehr festgehalten und. das Klingelwerk arbeitet alsdann in kurzem Schluss mit Selbstunterbrechung, wie wenn ein Zeichen gegeben worden wäre, Das Fortläuten tritt. ferner ‚ein bei einem’ Bruch ‘der Leitung, oder bei zu stark gespannter Abreissfeder. Versagt die Klingel beim Anruf. so ist entweder der Kontakt an der Kontaktschraube r oder der Kontakt 2 am Fussumschalter unrein, welch letzteres sehr häufig vorkommt, oder es ist, die Abreissfeder der Klingel zu schwach gespannt. *) Bei den neueren Klingelwerken (Fig. 3 und 4 Tafel 1X) mit 20 S.E. und guten Batterien sowie schwacher Federspannung kommt dies weniger vor.