53 ersten Male, auf dem italienischen Theater in Gegenwart des Kö ­ nigs, den Uebergang von einem festen Feuer zu einem beweglichen dar. Anfangs setzte der Effect die damaligen Physiker in Erstaunen; sie sahen aber, als ihnen derselbe erklärt wurde, daß nichts einfacher sei und daß-Jedermann Aehnliches hervorzubringen im Stande sei. Das pyrische Stück ist ein Fcuerwurf, zum Theil aus rotiren- den, zum Theil aus festen Partien bestehend, die alle von einer ein ­ zigen Nabe oder einem einzigen Gestelle abhangen. Bei seiner Er ­ findung besaß cs noch nicht alle Details, die es anzunehmen ver ­ mag; in dieser seiner einfachen Gestalt wollen wir es hier beschreiben und genauere Details bis dahin verschieben, wo der Leser gut genug unterrichtet sein wird, um dieselben besser zu fassen. Fig. 1. Xll. ist eine Nabe, an deren Ende ein Bolzen oder eine Axe a befestigt ist, welche die Sonne trägt, die den pyrischen Effect beginnt. Die Nabe ist 7 Decimetcr oder 2 Fuß 2 Zoll lang. Ihr Durchmesser betragt, an dem Theile b, 14,5 Centimeter oder 5 Zoll, an dem Theile c 8 Centimeter oder 3 Zoll, an dem Theile d 5 Centimeter oder 2 Zoll und an dem Theile e 3,4 Cen ­ timeter oder 16 Linien. Sie ist vom Theile h bis an den Theil e lang 2,7 Decimeter oder 10 Zoll, e ist 8 Centimeter oder 3 Zoll, ä ist 1 Decimeter oder 3 Zoll 9 Linien, und e gleichfalls 1 Decimeter oder 3 Zoll 9 Linien lang. Das Charakteristische des pyrischen Stückes besteht darin, daß ein rotirender Theil, z. B. eine Sonne, dem unmittelbar hinter ihm angebrachten Theile das Feuer mittheilt, ohne daß seine Rotation aufhört. Diese Communication geschieht durch einen Kanal in der Nabe des Rades der Sonne, wie weiter unten gezeigt wird. Ge ­ wöhnlich geht vom untersten Ende der letzten Rakete der Sonne eine Leitröhre in den Kanal und tritt durch die Büchsen des rotirenden Rades zu einem Stücke, welches unbeweglich ist, wie z. B. der Theil e der Nabe, wo der Durchgangsdocht aus dem Innern der Büchsen auf die Nabe tritt und das feste Stück entzündet. Dieses Verfah ­ ren laßt sich auf gleiche Weise für bewegliche und feste Stücke aus ­ führen. Drei wesentliche Punkte sind bei den pyrischen Stücken zu be ­ achten: 1) muß die Communication von einem Theile zum andern sehr genau ausgeführt sein; 2) muß sie in den Büchsen wohl ver ­ wahrt sein, so daß das Feuer von dem Drehstücke nicht neben dem Dochte ducchfallen kann; 3) muß vorzüglich darauf gesehen werden,