Wörterbuch oder Erklärung mehrerer in diesem Werke vorkommender, wenig gebräuchlicher Kunstausdrücke aus der Physik, Chemie, Geometrie, Feuerwerkskunst, Baukunst u. s. w. Aorerinnrrung. Es ist hier nicht immer die allgemeine Bedeu ­ tung der Ausdrücke angegeben, sondern nur eine einfache und be ­ sondere Erklärung, um denen zu Hülfe zu kommen, welchen diese Ausdrücke sonst unverständlich sein möckten. Die im Wörterbuche nicht vorkommenden Ausdrücke sind hinlänglich im Texte selbst er ­ klärt. In der deutschen Bearbeitung sind, um das Werk für Je ­ dermann verständlich zu machen, alle zu weit liegenden und dunk ­ len Kunstausdrücke möglichst vermieden. Äbformen (Feuerwerkskunst) heißt alles das, was aus Pappe, Papier und Kleister gebildet ist. So sagt man Patronen aller Art formen; und die Form ist hier der Rollstock zu den fliegenden Ra ­ keten. Abgekürzt, s. Kegel. Absorbiren (Chemiei ist eine Art von Vernichtung; so z. B. ist bei der Kohle die Flamme a.bsorbirt oder im Zustande der Ab ­ sorption. Doch nimmt man häufig auch das Absorbiren für Ver ­ schlucken, z. B. der Schwamm absvrbirt das Wasser. Ab vierung (Zimmerkunst), einem Körper eine solche Gestalt geben, daß sie im Querdur-chschnirt ei» Quadrat ist; so z. B. einen Balken vierkantig behauen. Daher denn auch der Ausdruck: der Balken hat einen Fuß im Gevierte; d. h. sein Querdurchschnitl ist ein Quadrat von einem Fuße. Aerometer (Physik), ein Instrument zum Abwagen von Flüssigkeiten, wie die Branntweinpcoben, Salzprvben u. s. w. -Agregativn (Chemie), die vollkommene Verbindung der einzelnen Theile, woraus ein Körper besteht. Algrcmore nennen einige französische Feuerwerker auch jetzt noch häufig den Kohlenstaub. Alcali (Chemie) heißen alle Salze, welche die Eigenschaft