nf 9 Pei Es erscheint demnach nicht rathsam, mit dem Muschelschieber, wenn er durch ein Kreisexcenter bewegt wird, stark zu expandiren, und man sollte desshalb den mittleren Kolbenweg, welcher dem Expansioswinkel entspricht, Ve (Set Se) 1 d. h. SUE nicht grösser als "a annehmen. Unter der Voraussetzung, dass 1 S 4 EG T = : e=6°und a = € welche Annahmen ungefähr mit den gebräuchlichen Dampfschiebern übereinstimmen, findet sich aus der Zusammenstellung % (Se + Ye) em 55° 2E =. 0,027 1 ( / 1 4 vom o4 EQ m 2914" / (5:1 9) == f gram = 0,0648 r = 1,60 w U = 0,66 w u= 0 w, = 0,15 w Wir wollen nun noch einige Eigenthümlichkeiten des Muschelschiebers hervorheben. Gibt man dem Schieber keine innere Ueberdeckung, s0 wird a — v — €; gibt man hingegen dem Schieber eine innere Ueberdeckung, ohne den Voreilungswinkel u zu ündern, so nimmt wegen u — r sin (v — a) gy =ia 4 C a ab und e um ebensoviel zu. Es ist desshalb eine schwache innere Ueberdeckung des Schiebers, weil eine etwas stärkere Compression weniger nachtheilig ist als ein zu friihzeitiges Austreten des Dampfes, bei stark expandirenden Schiebern, bei welchen (a + c) sehr gross wird, vortheilhaft. Findet eine directe Uebertragung der Bewegung von dem Excenter auf den Schieber statt, so eilt während des Ganges der Maschine, wie dies aus den Figuren 3 bis 6 ersichtlich ist, der Excenterradius dem Kurbelradius um 90 bis etwa 120 Grad voraus. Dieser Umstand lässt bei einer stillstehenden Maschine die Drehrichtung der Kurbelwelle . erkennen. Der Schieber befindet sich beim Oeffnen und Schliessen der Dampfkanäle nahezu auf halbem Hub, hat also nahezu seine grösste Geschwindigkeit. Es bleibt desshalb die Dampfeintrittsöffnung sehr lange gehörig geöffnet und es nühert sich die Wirkungsweise des Schiebers, wenn er durch ein Kreisexcenter bewegt wird, derjenigen, welche bei ruckweiser Bewegung desselben durch eine entsprechend geformte Scheibe erfolgt, wahrend wegen der Stetigkeit der Bewegung keine Stisse, wie dies bei ruckweiser Bewegung gewöhnlich der Fall ist, eintreten. Aus diesem Grunde verwendet man hauptsächlich das Kreisexcenter zur Bewegung. der Muschelschieber. Aendert man bei einem gegebenen Schieber v und r, so tritt keine Aenderung der Ueberdeckungen U und u ein. Es ergibt sich desshalb Folgendes aus den Gleichungen: U.zràain(v-—;wzrsn(v-—-8;2 v ehie = à 4 ¢; r,= U + w Vergrossert man bei einem gegebenen Schieber den Voreilungswinkel v, so nehmen die Winkel e a s c um die Vergrösserung von V Zu. Verkleinert man den Excenterradius r, so nimmt w ab, d. h. die Dampfeintrittsäffaung wird nicht mehr ganz geöffnet; der Eintrittswinkel e nimmt ab, wird gleich Null für EE sin v und sogar negativ, d. h. es findet der Dampfeintritt nicht mehr vor, sondern erst naeh dem. Kolbenwechsel statt, wenn "m sin v wird; s nimmt um die Abnahme von e, und e um die Abnahme von a zu.