Anhang. Statistik der Studirenden für die letzten 20 Studienjahre. Im Folgenden sind einige Tabellen gegeben, welche die Frequenzverhältnisse der Hochschule in den letzten zwanzig Jahren, also seit dem Kriege von 1870/71, nach verschiedenen Richtungen verfolgen lassen. Diese Statistik betrifft die zwei ersten vollen Jahrzehnte, welche die Anstalt als Hochschule besteht, da die Ausbildung der »Polytechnischen Schule« zur technischen Hochschule durch die Orga- nischen Bestimmungen von 1862 stattfand. Bis dahin waren nur 11 Hauptlehrer an der Anstalt thätig, während deren Zahl bis zum Beginn des hier betrachteten Zeitabschnittes auf 23 stieg und jetzt 26 beträgt. Das gesammte Unterrichtspersonal umfasste im abgelaufenen Studienjahr 61 Personen. Die erste und zweite. Klasse des mathematischen Vorkurses, des letzten Restes der früheren Organisation, wurden Ende der Sommersemester 1875 und 1876 aufgehoben. Der alte Flügel des gegenwärtigen Hauptgebäudes wurde 1864, der neue 1879 bezogen, für einen weiteren Neubau, welcher das elektrotechnische Institut und das Laboratorium für allgemeine Chemie enthalten soll, sind im laufenden Jahre (1891) die Mittel bewilligt worden. Wir beschränken uns darauf, einige Resultate von allgemeinerem Interesse aus den Tabellen hervorzuheben. Die letzteren wurden durch den derzeitigen Direktor auf Grund der betreffenden Jahres- berichte aufgestellt. Der Vorkurs ist überall unberücksichtigt geblieben. 1) Jahresfrequenzen für 1871— 91. Die Gesammtzahlen der Studirenden, welche während eines Studienjahrs die Hochschule und die einzelnen Fachschulen besucht haben (Frequenz des Winter- semesters mit Hinzurechnung der im Sommersemester Neueingetretenen) sind aus Tabelle I zu entnehmen. Durchschnitt- liche Jahresfrequenz Architektur /. 2e ue hi e. te 135 210 60 84 Bauingenieurwesen . . . . € «5 * 66 158 15 46 Masehineningenieurwesen . . . . . . 45 95 27 95 Chemische: Technik ali. davai. 68 91 48 88 Mathematik und Naturwissenschaften . . 61 112 17 Allgemein bildende Fächer . . . . . 24 44 4 32 Höchster Tiefster Letzter Es betrugen an der Fachschule für: Stand Stand Stand an der ganzen Hochschule . . . . . 515 274 364 Die Zahlen umfassen nicht die Hospitanten, wührend die Theilnehmer des seit Beginn des Studien- jahrs 1884/85 bestehenden Unterrichtskurses für Kandidaten des hóheren Eisenbahn-, Post- und Tele- graphendienstes hier wie in der Folge in den Angaben über die allgemein bildende Fachschule einge- schlossen sind. Da neben den Schwankungen im Allgemeinen auch die Zeiten des höchsten und tiefsten Standes von Interesse sind, so wurden die betreffenden Zahlen in den Tabellen durch fetten Druck hervorgehoben. 2