Rathaus für Hannover.“ Inhaltsverzeichnis. Verfasser I Geh. Baurat Zowert in Berlin. L. Klingenberg, Architekt in Oldenburg. Th. Kösser, Architekt in Leipzig. H. Seeling, Architekt in Berlin. O. Schmidt, Architekt in Dresden. Professor. 4. Stzer in Hannover, Aus dem Ausschreiben. Allgemeine Bedingungen. Zur Einreichung von Plänen werden eingeladen die im ersten Wettbewerbe mit Preisen ausgezeichneten Herren: 1. Professor St/zer, Hannover, 2. Architekt Xösser, Leipzig, 3. Architekt Seeling, Berlin, 4. Architekt O. Schmzdt, Dresden, 5. Geh. Baurat Zggert, Berlin, 6. Architekt X7Zzngenberg, Oldenburg. Die Entwürfe sind mit dem Namen der Verfasser zu versehen und bis spätestens zum 15. April 1897 einzureichen, Für die Darstellung des Entwurfes der Baulichkeiten des Rathauses und des zu vergrössernden Kestnermuseums werden folgende Zeichnungen verlangt: a. Ein Lageplan im Mafsstabe 1 : 1250 mit Angabe der architektonischen und gärt- nerischen Gestaltungen des Maschparke . Die Grundrisse des Erdgeschosses des I. und des II. Obergeschosses im Mafs- stab I: 200. 3 Ansichten im Mafsstab. 1 : 200, Die hauptsächlichsten, zur Klarstellung der gewählten Anordnungen nötigen Durchschnitte, mindestens deren 2 im Mafsstab I : 200. Zwei perspektivische Ansichten. Auf der ersten Perspektive soll das Kestner-Museum mit in die Erscheinung treten. Ein kurzer Erläuterungsbericht nebst Kostenüberschlag. Die gesamte Bausumme darf den Betrag von 4500000 Mark nicht übersteigen. Die Beurteilung der eingegangenen Entwürfe erfolgt durch ein Preisgericht, welches aus folgenden Herren besteht: 1. Architekt Hauers, Hamburg, 2. Königl. Geh.- Regierungsrat Professor Köhler, Hannover, 3. Königl. Baurat Y. Schmieden, Zerlin W., 4. K. K. Oberbau- rat Professor 0. Wagner, Wien, 5. Stadtdirektor Tramm, Hannover, 6. Stadtbaurat Bokelberg, Hannover, 7. Senator Architekt A7Zwgy, Hannover, 8, Senator Baurat Wallbrecht, Hannover, 9. Bürgervorsteher Justizrat Bo/unga, Hannover, 10. Bürger- vorsteher Baumeister Xrzger, Hannover, 11. Bürgervorsteher Architekt Weder, Hannover. Das Preisgericht entscheidet nach erfolgter Beurteilung der Entwürfe darüber, ob ein Bewerber, und welcher, für die weitere Bearbeitung und die künstlerische Leitung der Ausführungen den städtischen Kollegien vorgeschlagen werden soll. Jeder der eingeladenen Bewerber erhält für seinen Entwurf die Summe von 4000 Mark. Mit dem Bewerber, welchem die weitere Bearbeitung des Entwurfes übertragen werden sollte, ist über das zu zahlende Honorar eine besondere Vereinbarung zu treffen, wobei die bereits gezahlte Summe von 4000 Mark in Anrechnung gebracht wird. *) Vergl Deutsche Konkurrenzen, Heft 65 u. 66; Konkurrenz - Nachrichten, Dezember 1896, S. 171, September 1897, S. 251. I