Bei Eröffnung der Briefumschläge ergaben sich als Verfasser der preisgekrönten Entwürfe: . bei dem Entwurf No. ı2, Regierungs- Baumeister Fürstenau, x Charlottenburg‘; “24; bei dem Entwurf No. 5, Architekten Höniger & Sedelmeier, Berlin; 3bei dem Entwurf No. 38, Architekt Georg Neft, Lehrer der ‚# £ 2 Baugewerkschule Magdeburg. VE a Nach Besichtigung des Bauplatzes und infolge der durch das Ri Se mae eßtudium der Entwürfe gewonnenen Ueberzeugung erklärten schliesslich *” die vier technischen Mitglieder des Preisgerichts, dass das Gebäude am schönsten mit der Längsachse normal zum Hiltropwall stehen würde, im Sinne der Situation von No. 38 (Kennwort: Dortmund). Sie sprechen daher den Wunsch aus, die anwesenden Vertreter des Vorstandes und der Repräsentanten der Synagogen-Gemeinde möchten bei der Gemeinde zu der dadurch notwendig werdenden Abweichung in der Stellung des Allerheiligsten von der östlichen Richtung die Genehmigung nachsuchen. Für eine solche Abweichung spricht folgendes: 1, Es wird dadurch eine ungleich einfachere und natürlichere, infolgedessen auch wesentlich billigere und zugleich auch schönere Gestaltung des Projektes möglich; 2. von der Wissstrasse aus würde dadurch dem aus dem Innern der Stadt Kommenden ein sehr schönes Bild gegen das Allerheiligste gewährt werden; 3. der Erwerb der Nachbarhäuser im Westen wie im Osten würde dabei als nicht erforderlich zu bezeichnen sein; 4. die Abweichung in der Stellung des Allerheiligsten von der östlichen Richtung nach Norden zu würde kaum grösser werden, als die südliche Abweichung sein würde, sofern eine Parallelstellung zum Hiltropwall im Sinne der meisten Entwürfe gewählt werden würde, Bauausführung. } Betreffs der Bauausführung ist zu bemerken, dass bisher noch nichts Definitives beschlossen wurde.