SE II. Im Ober- resp. Dachgeschoss: a) ı Wohnung .für den Wirt mit ‚etwa 3 Zimmern von zusammen ca. 50 []m Grundfläche und 3 bis 4 Schlafräumen für das Gesinde, nach den, Ge- schle« n getrennt. b) 8 bis 10 Fremdenzimmer von verschiedenen Gröfsen von zusammen 150 []m Grundfläche, jedes mit Austritt und Aussicht ins Freie. c) ı Trockenraum, d) ı Abortanlage. Ill. Im Untergeschosse des Gebäudes oder der Kolonnaden: a) 5 bis 6 Kellerräume für Holz, Kohlen, Gefäfse und Kisten. b) ı umiges Waschhaus mit Nebenraum. c) im 2 yäude Stallung für 3 bis 4 Pferde nebst Kutscherstube. IV. Die in der Skizze B mit „der lange Rain‘ bezeichnete Lindenallee bildet den direkten Zugang von der Stadt Löbau zu dem projektierten Neubau. Nach der Skizze ist ein Grundplan für Parkanlagen, Mafstab ı: 800, zu‘ entwerfen, welche Schutz gegen Wind bieten, zur‘ Aufstellung von Denksteinen, Anlegung eines Springbrunnens bez. Herstellung von Steingruppen etc. geeignet sind und sich zu beiden Seiten des langen Rains je 25 Meter in der Breite, im Mittel event, mehr, ausdehnen können. Nachtrag. 1. Zur Einhaltung der in Aussicht genommenen. Kostensumme ist in der Grundrissordnung auf die nur irgend erreichbare, geringste bebaute Grund- fläche Bedacht zu nehmen, so dass im Hauptgeschosse das Orchester des Restaurationssaales, auch die Nebenräume von 30 [[]m Fläche mit Küche und Büffet, bei teilweiser Tieferlegung des Fufsbodens schon mit Rücksicht auf den Konzertgarten, unter- resp. übereinander zu legen sein werden, so dass auch ferner der Saal nur im mittleren Teile eine entsprechend größere Höhe erhalten dürfte, als die übrigen Restaurationszimmer, wodurch für die nötigen Korridore im Ober- und Dachgeschosse Raum gewonnen wird, 2. Für eine entsprechende Aufnahme der Garderobe ist in allen Restaurations- räumlichkeiten Rücksicht zu nehmen, da ein separierter Raum hierfür nicht vorgesehen ist. 3. Die Stallung kann füglich auch in einem kleinen Nebengebäude untergebracht werden. 4. Die Abortanlagen sollen thunlichst nach dem Bergrücken zu: O., SO. (nicht „NO.“, wie fälschlich gesagt ist) zu liegen kommen. 5. Für die Kolonnaden ist das Quadratmeter mit circa 50 Mark anzunehmen. NB. In den Konkurrenzbedingungen soll es heissen: 15 Mark für das Kubikmeter umbauten Raumes (nicht „bebaute Fläche“, wie fälschlich ge- schrieben steht). Die Ueberschrift der Mafsstäbe hat nicht I: 500, sondern I: 400 zu lauten. Löbau i/S., den 8. Mai 1893. Der Stadtrat, 1*