wertig in zweite‘ Reihe gestellt worden, So’ dass für die Preisverteilung ‘nur 7° Ent» würfe in Frage kommen, i. „Dir, mein Löbau, zur Zier“! Das Gebäude steht‘ in der Axe‘ der Baustelle und wird von dem. durch beiderseitige Verbreiterung ‚der alten Terrasse gewonnenen Konzertgarten auf 3 Seiten umgeben. An der nordöstlichen Ecke des Gartens, die von der Stadt aus am meisten zur Erscheinung tritt, ist zur Belebung des Gesamtbildes ein massiver Wartturm angeordnet worden, in dem eine Treppe nach der unterhalb ‘der Terrasse liegenden Bergfläche führt. Eine spätere Aus- führung dieses Gedankens könnte 'vielleicht in Frage gezogen werden. Dagegen erscheint die hintere Begrenzung der Anlage nach der Zufahrtstrasse nicht erforder- lich. Der Grundriss des Hauses zeichnet sich 'durch Klarheit und Zweckmässig+ keit aus: insbesondere‘ ist der unmittelbare Eingang zum Hauptsaal in keinem anderen Entwurfe schöner angeordnet, Die Anlage zweier getrennter Büffets für die inneren Räume und den. Konzertgarten, die aber beide mit der Küche in Verbindung stehen, darf als durchaus zulässig gelten. Störend ist nur die etwas auffällige Lage der in einem; Anbau angeordneten Aborte. In Bezug auf seine architektonische Haltung trifft der Entwurf, der eine Vereinfachung noch zulassen dürfte, nicht nur am besten das Gepräge einer Berg- wirtschaft, sondern es zeichnet sich derselbe auch durch schöne Verhältnisse und ein interessantes Umrissbild sehr vorteilhaft aus, ohne dass zur Erzielung :des letzteren die Anlage in unzulässiger Weise aufgelöst wäre. Auch der mit einem Gewölbe aus Rabitz-Putz zu versehende Hauptsaal zeigt eine gelungene Anordnung, Der Entwurf eignet sich unter allen übrigen wohl am meisten dazu, der Ausführung zu Grunde gelegt zu werden, wenn er für die Zwecke der letzteren und auf Grund eines eingehenderen Studiums der örtlichen; Verhältnisse auch noch einer Umarbeitung müsste unterzogen werden. 2. „Natur“. Das den Konzertgarten nach der Bergseite abschliessende Gebäude zeichnet sich gleichfalls durch einen sehr zweckmässigen; einfachen und klaren Grundriss aus, der eine verhältnismässig sehr kleine Grundfläche bedeckt. Letzteres hat, da die Küche mit den Wirtschaftsräumen in einem nur einge- schossigen linken Flügel ‚liegt, allerdings notwendig gemacht, dem. übrigen Teil des Hauses und insbesondere. dem Mittelbau eine ziemlich beträchtliche Höhe zu geben, so dass die Obergeschosse die Gesamterscheinung etwas zu sehr beherr- schen und das Haus mehr das Gepräge eines Logier-Gasthofes, ’als das einer Restauration trägt. Die architektonische Behandlung der Fassaden ist an sich reizvoll, wenn auch zu aufwendig. Der Saal ist untergeordneter gehalten. 3. „Deutsch“. Der Grundriss des Hauses, vor dem sich der ansehnlich verbreiterte, seitlich mit Kolonnaden eingerahmte Konzertgarten erstreckt; hat dadurch eine grosse Klarheit und Einfachheit gewonnen, dass alle Wirtschafts- räume ins Untergeschoss verlegt sind, während im Erdgeschoss nur die Restau- rationsräume und das zum Mittelpunkt der ganzen Anlage gemachte‘ Büffet sich befinden. Die Einteilung des Obergeschosses ist dagegen etwas gekünstelt. Trotz eines entschieden künsllerischen Zuges und vieler reizvoller Einzelheiten entbehrt die Architektur des Aeusseren doch zu sehr der Einheit und ist zu kleinlich im Mafsstabe. Ungleich gelungener ist der grosse Hauptsaal des Innern, dessen oberer Teil sehr zweckmäfsig in den Dachraum hineinreicht. 4. „Pomhay-Böhl“ Der sehr anerkennenswerte Vorzug des Entwurfs besteht darin, dass der Verfasser sich mit strenger Selbstbeschränkung gemüht hat, die im Programm festgesetzte Bausumme wirklich "einzuhalten. Er hat dies — zum mindesten annähernd — erreicht, indem. er einerseits zur Herstellung