896 Herzoglich IVürtembergische» re. de^ Reich mehrmahlen ausgegangenen scharfen Pvngl, Edikten, sondern insbesondere auch in dem fab dato 6. Martii 1714 in dieses Unser Vormundschaft!. Herzogthum und Landen erlas ­ senen weitläuffen Herzog!. Duell> Edict bereits auf das ernstlichste und bey Leibs« Lebens«und andern Straffen verbotten. Nachdeme aber von Zeit zu Zeit wahrzunehmen gewesen« daß darüber nicht jedesmahlen gehalten, vielmehr schon öfters schnurstraks darwidee gehandelt wor ­ den, woraus aber nichts als Unruhe, und an ­ deres schädliches Unwesen entstehen können; Und Wir nun demselben länger zuzufehen gnä ­ digst nicht gemeinst feynd, zu dem Ende vor gut und nöthig angesehen haben, daß obbemeldtes Herzog!. Cdictvom 6. Martii 17,4. wiederum erneuert, und de novo promulgiret werde, jenes auch, wie aus der Anlange zu ersehen, würklich geschehen ist. Als ist hiemit Unser gnä ­ digster Befehl, du sollest nunmehro nicht nur dich selbsten darnach gebührend achten, sondern auch daffelbe zuvorderist zu jedermanns Wissen ­ schaft und Nachricht unverzüglich aller Orten publiciren, so fort an gewöhnlichen Orten sol- chesaffigiren, dessen Verlesung auch nach Maaß- gab des töten Articuls von Zeit zu Zeiten wie- . verhohlen, mithin daran seyn, daß dieser zn Erstell-und Befestigung der gemeinen Ruhe und Friedens abzweckenden Verordnung in Zu ­ kunft sträklich nachgelebet werden möge. Daran beschuhet Unser Will und Meynung. Stuttgardt, den 16. Jul. 1738. 4 3K 4