ß. -% Zahlungshilfe veranlaßt. Solche Studierende, welche vier Wochen vor dem Schluſſe eines Semesters mit Bezahlung der für dieſes Semester ſchuldigen Verbindlichkeiten an die Schul- kaſſe noch im Rückſtande ſind, können von dieſer Zeit ab auf ſo lange, bis Zahlung erfolgt ſein wird, von dem Beſuch der Anstalt durch den Lehrerkonvent ausgeſchloſſen werden. §. 23. Bei nachgewieſener Mittelloſigkeit kann Studierenden, welche über Fleiß und ſittliches Verhalten ein gutes Zeugnis haben, auf ſchriftliches Anſuchen das Unterrichts- wie das Erſatzgeld ganz oder teilweiſe nachgelaſſen werden (vgl. s. 27, Abſ. 2). Der Termin zur Bewerbung um den Nachlaß des Unter- richtsgelds wird durch Anschlag am ſchwarzen Brett bekannt gemacht. Jubiläumsstipendiaten und ſolche Studierende, welche die Anstalt mit Staatsunterſtützung beſuchen, sind von Entrichtung des Unterrichts- und Erſatzgeldes befreit. Die letztgenannten Studierenden sind jedoch gehalten, innerhalb des am ſchwarzen Brett bekannt gemachten Termins ihren Anspruch auf Befreiung geltend zu machen, wie auch diejenigen Studierenden, auf deren Geſuch um Staatsunterſtüung noch keine Entſchließung er- gangen ist, oder welche ein ſolches erst später einzureichen be- abſichtigen, innerhalb jenes Termins um Nachlaß des Unter- richts- und Erſatzgeldes zu bitten haben. §. 24. Für Vorträge und Übungen, welche von Privatdocen- ten gehalten werden, ſind die letzteren in dem von ihnen voraus- bestimmten Betrage zu honorieren. Der Einzug dieſer Honorare erfolgt zugleich mit den übrigen Gebühren durch Vermittlung der Schulkaſſe. Bei Nichtbezahlung der ſchuldigen Honorare unterliegen die Reſtanten denſelben disziplinären Maßregeln, wie solche, welche mit ihren Schuldigkeiten an die Schulkaſſe