Diese Formel sezt die scheinbare‘ Höhe schon als bekannt voraus; ist aber der Winkel z sehr kein, wie dieses bey der Sonne’ der Fall ist, so kann man statt der scheinbaren Höhe die: wahre h sezen. Bey'dem Mond geht. diese Näherung nicht mehr an, man mufs daher den zuerst gefundenen Werth von q von der wahren Höhe h abziehen, um vermittelst die- ser beynahe gefundenen scheinbaren Höhe die Parallaxe genauer zu bestimmen. Geradezu kann die Höhenparallaxe so gefunden werden; Es ist h=h—4q, also sinq = sinz cosch— 4) — sinm(coshcos q-}sinhsin q) daher tangq= sin cos h-+sin7sinhtangq sin7 cos’h folglich tangq=— On meinh Die V“ Tafel gibt für verschiedene Höhen und für jeden Monat die Höhenparallaxe der Son- ne an, wenn die mittlere Horizontalparalaxe —8”,5 gesezt wird. Für die in .der Tafel nicht befindlichen Höhen findet man die Hö- henparallaxe leicht durch Interpolation , wel- che zu der schon wegen der Stralenbrechung verbesserten Höhe addirt, oder von der‘ Ze- nithdistanz abgezogen die wahre Höhe oder Zenithdistanz gibt. Untersuchungen über die Fehler ‚eines Spiegelsextanten. S.. 832 Um von der Genauigkeit, mit welcher man vermüttelst eines Spiegelsextanten Win- kel