—— 217 Mittagslinie macht, wenn der Gnomon noch fehlerhaft gefunden wird, das Azimuth der Ebene des Gnomons. Dieses kann man fin- den, wenn man weiß, um wie viel früher oder später die Sonne durch die Ebene des Gnomons gieng, als durch die Mittagsebene. Denn in dem sphärischen Dreyek PZS Fig. 46, wo‘Z das Zenith, P-der Pol, S der Ort der Sonne, und ZS ein Vertialkreis durch sie ist, verhält sich. Sin PS: sinPZS=5sinZS:sinZPS oder cosd:sina = cosk:sint Weil man hier @ und € als klein annehmen darf, so kann man statt ihren Sinus die Bogen selbst und % der Mittagshöhe der Sonne gleich sezen, welche AH=4qs=90°—=0 + d ist, folglich hat man _ cosd . "sin(@—0) Beyspiel. Den 27. März 1792 war der er- ste Rand der Sonne an dem Verticalfaden um 23U-54 26”,5 der 2te um 253 56 35,0 Summe 47 51 1,5 Hälfte 23 55 30,75 Mittelpunetd. © am Gnomon, Mittag um 253 56 14,07 (S. 123.) Fehl. d. Gnomons = 43,52 in Zeit. £=—649,8 im Bogen. O=48°45 = 2 58 @—0=45 45 O5 Lg