316 eine größere Genauigkeit. Da man aber bey der Berechnung derselben die Länge schon beynahe kennen muß, ‚so sind erstere Er scheinungen immer zu der vorläufigen Län. genbestimmung nüzlich, und dienen zur Ab- kürzung einer sonst etwas beschwerlichen Be: rechnung der leztern. Bestimmung der Länge durch Mondsfin SLErNISSE. S: 174, Man beobachtet den Anfang und das Ende der Finsternißs ‚bey totalen Finsternissen noch Anfang und Ende der totalen Verfinste- rung, und die Ein- und Austritte der kennt lichsten Mondsfleken in und aus dem Schatten der Erde *), welche gewöhnlich in den astro- nomischen Jahrbüchern angekündigt werden. Um die Fleken nicht mit einander zu vel- wechseln, muf man eine genaue Mondschar- te gebrauchen. Herr von Zach zeigte mir eine zu dieser Absicht sehr bequem eingerich- tete Charte, die auf Pappe mit einer kreis- förmigen Oefnung von’ der Größe der Monds- charte aufgeleimt, und mit Oehl durchsichtig, gemacht war. Hinter diese Charte wird beym Ge- *) Hell schlug zu diesen Beobachtungen nur etwa 20 mal’ vergröfßernde Fernröhren vor. Herr von Zach aber fand, dafs man hier mit Vortheil stärkere Ver- gröfserungen achromatischer Fernröhren und Spiegel- telefcope gebrauchen könne, welches auch die schö- ne Vebereinstimmung seiner Beobachtungen mit an- dern, die mit ähnlichen Instrumenten angestellt wor- den, beweifst;