5388 bt S. 202. Wenn man von mehreren Orten Beobach tungen des Anfangs und des Endes einer Son- nenfinsternißs hat, so kann man daraus den Mehler der Mondstafeln vermittelst der Cor rectionsgleichungen bestimmen. So fand HE. Prof. Seyffer *), welcher verschiedene Beob achtungen der Sonnenfinsterniß d. 5. Sept 1793 berechnete, (mit 5” Summe der Inflexion und Irradiation) folgende Zeiten der wahren IQ: Für Harefield, Anfang: 23U- 54 16",80-+ 2,25. dS — 9,42. dB + 1,55 dx” Ende: ; 23 53 59:57 — 2:23. dS + 0,35. dB-+o,13 da”. Untersch, 17,23 + 4,48. dS — 0,77. dB +1,42 dx”, Für Berlin, Anfang: OU. 49° 28,58 + 2,22. d$ — 0,16. dB + 1,05. da” Ende: 0.49 10,95 — 2,21. dS 40,06. dB — 0,04. da” Untersch. 17,63 + 4,43. d$ — 0,22. dB + 1,09. dx” Diese Unterschiede müssen = o werden‘, also hat man zwey Gleichungen, aus welchen sich wenn dz” oder der Fehler der Horizontalpe rallaxe = 0 gesezt wird, dS = — 4,05, un dB =-— 1,09 findet, Man sieht leicht dafs alle drey unbekannte Größen bestimmt werden, wenn man von drey verschiedenen Orten Beobachtungen des Anfangs und d® Endes hat. S. 20% *) Bestimmung der Länge von Göttingen, Gotha, Date zig etc, Göttingen 1794-