FE 447 gichen Erscheinung, SO dals man den. Mit- tagsunterschied bis auf. 4 Sec. sicher bestim- men kann, besonders, wenn aus mehreren Beobachtungen ein Mittel genommen wird. Bestimmung der Länge durch Beobachtung der Culminatzonen des Monds, S. 220; Wenn man an verschiedenen ‚Orten die Zeiten beobachtet, welche zwischen der Cul- mination des Monds und eines gewissen. Fix- sterns verflieflsen, so werden diese Zeiten nicht gleich seyn, Wenn die Orte nicht gleiche Län- ge haben, weil die gerade Aufsteigung des Monds sich sehr schnell ändert. Ein Beob- achter, der den Mond zween Tage nachein- ander mit einem Fixstern vergleicht, wird finden, dafs der Mond bey seiner‘ ZweY- ten Culmination ungefähr 506 Min. später in den Mittagskreis kommt; in‘ der Zwischen- zeit der Beobachtungen hat sich die Erde in Beziehung auf den Mond einmal um ihre Axe gedreht. Gesezt nun, ein Beobachter unter einem andern Meridian hätte an demselben Tage zwischen der Culmination des Monds und desselben Fixsterns 10 Minuten mehr ge- zählt, so wäre die Länge des leztern Orts um 13. 560 oder 72° kleiner als des erstern. Hierauf gründet sich die von Ed. Pigott ”) vorgeschlagene Methode, die Länge aus Durchgängen des Monds durch die Mittags- fläche zu finden. Herr vor Zach bestimmte au *); Philos, TI ransactions for the Year 1786.