Unter-Heinrieth. 529 rieth, früher Schmellenhof genannt. Reste der Burg mit Kapelle zur heil. Katharina 1330. Hier saß 1139 ff. das edelfreie Geschlecht von Heinrieth, dessen Letzter 1462 den Hel ­ dentod in der Schlacht bei Marktbreit fiel, stammverwandt mit den Hacken von Wellstein, Oberamts Aalen, und von Hoheneck. Wappen: 3 rote Kugeln in Weiß. 1330—64 kam die Burg mit Zugehör an die Grafen von Löwenstein, und mit Löwenstein an die Pfalz, 1504 an Württemberg. Die Burg wurde 1528 vom Schwäbischen Bund als Schlupfwinkel des Hans Theodor von Absberg und seiner Genossen zerstört. WalBbach (walpach 1367). Stattliche ev. Kirche zum heil. Kilian und Nikolaus, schiff 1616 und 1748, Turm im Osten, alt, mit fünfseitigem Chorschluß, netzgewölbt, darunter eine Krppta. In den Schlußsteinen schöne Rosetten. Alter kelchförmiger Taufstein. Grabstcm des Hofmeisters Wild von Lichtenstern. 1604. Lebensgroßer gut geschnitzter Kruzchxus. aus der Renaissancezeit. Mutterkirche eines weiten Bezirks. Reiche Stiftung. Wahr ­ scheinlich altwcinsbergisches Lehen der Herren von Mmcnfels, 1363 osierreichlsches Lehen, 1387 hohenlohisch, kam Waldbach 1469 au Kloster Lichtenstern, das fe.t 1363 den Kirchensatz hatte. Starke Beteiligung am Bauernkrieg, Ulrich Metzger von Waldbach führte den Grafen von Helfenstein durch die Spieße, Leit 1o04 wurttem- bergisch, kam es nach der Reformation unter das Klosteroberamt Lichtcnßern.^ Paulus, Denkmäler aus Württemb.