Der „Stuttgarter Weg“ steht für die Zusammenarbeit der Fachdisziplinen in den Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Von der Vernetzung verschiedener thematischer und methodischer Zugänge profitieren Forschung und Lehre. Darüber hinaus sind die Fächer mit Wirtschaft und Gesellschaft verbunden, was mitunter, etwa in der Fahrzeugtechnik, in institutionellen Doppelstrukturen gelebt wird. Die Sammlungen spiegeln dies wider. In der Ausstellung zeigen wir Grundlagenentwicklungen wie das Uni-Car ebenso wie Bauteilmodelle aus der Industrieforschung. Als Kooperation wird ein studentisches Projekt wie der „Barbe Cube“ von einer Firma gebaut.
Nicht nur die Fachdisziplinen, auch die Exponate der Ausstellung stehen in vielfältigen Bezügen zueinander. Sie wirken nicht nur jedes für sich, sondern durch das Miteinander auch in größeren Zusammenhängen. Altgediente Kreiselgeräte finden sich in Digitalisierungsprojekten mit Objekten aus Schwestersammlungen vereint. Das SOFIA-Projekt verbindet Luft- und Raumfahrttechnik mit Astronomie. Das Hyperboloid ist nicht nur mathematisches Holzmodell, sondern auch Architekturvorbild.
Aus jedem Blickwinkel fallen die einzelnen Objekte in einen anderen Kontext. Objekte, die im ersten Moment wenig miteinander zu tun zu haben, stellen auf den zweiten Blick neue Kontexte her.